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Oracle-Aktie erholt sich: Analysten sehen Licht bei KI-Investitionen

BNP-Paribas-Analysten sehen „Licht am Ende des Tunnels" für Oracles massive KI-Ausgaben – die Aktie gewinnt wieder an Boden.

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Oracle-Aktie erholt sich: Analysten sehen Licht bei KI-Investitionen

Die Aktie von Oracle (ORCL) hat in den vergangenen Wochen eine spürbare Erholung vollzogen. Zuvor hatte das Papier seit dem vergangenen Herbst einen steilen Kursrückgang verzeichnet, der Anleger zunehmend beunruhigt hatte.

Als möglicher Treiber der Erholung gilt eine neue Einschätzung von Analysten der französischen Großbank BNP Paribas. Diese sehen laut einer Mitteilung vom Mittwoch „Licht am Ende des Tunnels" für die massiven KI-Investitionen des Unternehmenssoftware-Konzerns. Die Formulierung signalisiert, dass die Belastungen durch die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz möglicherweise ihren Höhepunkt überschritten haben könnten.

Finanzierung für 2026 weitgehend gesichert

Ein zentrales Argument der BNP-Paribas-Analysten ist die Finanzierungssituation für das Kalenderjahr 2026. Diese sei weitgehend gesichert, heißt es in der Analyse. Lediglich rund 50 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital seien noch erforderlich – ein Hinweis darauf, dass der Großteil der geplanten KI-Investitionen bereits solide unterlegt ist.

Oracle gehört zu den Unternehmenssoftware-Konzernen, die in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur investiert haben. Solche Ausgaben belasten kurzfristig die Bilanz und die Margen, gelten aber als notwendig, um im hart umkämpften Cloud- und KI-Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Für Anleger ist die entscheidende Frage stets, wann sich diese Investitionen in nachhaltigem Wachstum und steigenden Gewinnen niederschlagen.

Erholung nach steilem Kursrückgang

Der Kursrückgang seit dem vergangenen Herbst hatte Oracle-Aktionäre auf eine harte Probe gestellt. Viele Technologiewerte gerieten in diesem Zeitraum unter Druck, da Investoren die Rentabilität der enormen KI-Ausgaben der Branche zunehmend kritisch hinterfragten. Die nun einsetzende Erholung bei Oracle deutet darauf hin, dass sich die Stimmung unter institutionellen Investoren langsam dreht.

Für deutsche Privatanleger ist Oracle vor allem als einer der weltweit führenden Anbieter von Unternehmenssoftware und Datenbankensystemen bekannt. Das Unternehmen mit Sitz in Austin, Texas, konkurriert im Cloud-Geschäft mit Schwergewichten wie Microsoft, Amazon und Google. Die Fähigkeit, im KI-Zeitalter relevante Infrastruktur und Softwarelösungen anzubieten, gilt als entscheidend für die langfristige Wettbewerbsposition des Konzerns.

Die Einschätzung der BNP-Paribas-Analysten könnte ein Signal sein, dass der Markt die Investitionsphase von Oracle zunehmend als beherrschbar bewertet. Ob die Aktie ihren Erholungskurs nachhaltig fortsetzen kann, wird maßgeblich davon abhängen, wie sich die KI-Investitionen in den kommenden Quartalen in konkreten Geschäftsergebnissen widerspiegeln.

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