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OpenAI plant Börsengang trotz Sieg gegen Elon Musk

Nach dem Scheitern von Musks Klage will OpenAI den IPO-Antrag in den kommenden Tagen oder Wochen einreichen.

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OpenAI plant Börsengang trotz Sieg gegen Elon Musk

OpenAI steht vor einem entscheidenden Schritt: Der ChatGPT-Entwickler plant, seinen lang erwarteten Börsengang voranzutreiben. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Person beabsichtigt das Unternehmen, den IPO-Antrag in den kommenden Tagen oder Wochen einzureichen. Das Ziel ist ein Debüt an der Wall Street noch im Herbst dieses Jahres.

Der Weg dorthin war alles andere als reibungslos. Mehr als zwei Jahre lang belastete der Rechtsstreit mit Milliardär Elon Musk das Unternehmen von CEO Sam Altman erheblich. Musks Klage drohte, die geplante Umstrukturierung von OpenAI in ein gewinnorientiertes Unternehmen zu blockieren – und damit auch die Börsenpläne ernsthaft zu gefährden.

Richter weist Musks Klage ab

Ein Richter hat die Klage des Tesla- und SpaceX-Gründers nun abgewiesen. Damit entfällt eine der größten rechtlichen Hürden auf dem Weg zur Umwandlung in eine gewinnorientierte Gesellschaft. OpenAI scheint diesen Rückenwind nun konsequent nutzen zu wollen und treibt die Vorbereitungen für das Börsendebüt zügig voran.

Der Konflikt zwischen Musk und OpenAI schwelt seit Jahren. Musk war einst Mitgründer des Unternehmens, zog sich jedoch aus dem Vorstand zurück und wurde in der Folge zu einem der schärfsten Kritiker von Sam Altman und der Entwicklungsrichtung von OpenAI. Mit seiner Klage versuchte er unter anderem, die Umstrukturierung des gemeinnützigen Unternehmens in eine gewinnorientierte Struktur zu verhindern – ein Schritt, den OpenAI als notwendig erachtet, um die enormen Kapitalanforderungen im KI-Wettbewerb zu stemmen.

Börsengang als nächster Meilenstein

Für Privatanleger ist der geplante IPO von OpenAI eines der meistbeachteten Börsenereignisse der kommenden Monate. Das Unternehmen hinter ChatGPT gilt als einer der einflussreichsten Akteure im globalen KI-Boom. Ein erfolgreicher Börsengang würde OpenAI nicht nur Zugang zu frischem Kapital verschaffen, sondern auch die Bewertung des Unternehmens erstmals öffentlich transparent machen.

Die genauen Bedingungen des Börsengangs – etwa der angestrebte Ausgabepreis oder das Emissionsvolumen – sind bislang nicht bekannt. Fest steht laut der zitierten Quelle lediglich, dass der Antrag kurzfristig gestellt werden soll und ein Börsenstart im Herbst angepeilt wird. Anleger und Marktbeobachter dürften die weiteren Entwicklungen rund um den OpenAI-IPO mit großer Spannung verfolgen.

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