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Online-Betrug trifft jeden Vierten in Deutschland

Fake-Shops, Identitätsdiebstahl und Scams verursachen hohe finanzielle Schäden bei Betroffenen

 Online-Betrug trifft jeden Vierten in Deutschland

Knapp jeder vierte Erwachsene in Deutschland ist bereits Opfer von Online-Betrug geworden. Dies geht aus einer Umfrage der Schufa unter 1.000 Personen hervor, die im Februar durchgeführt wurde. Ebenso viele Menschen kennen jemanden in ihrem persönlichen Umfeld, der von Internetkriminalität betroffen war. Der finanzielle Schaden, der dabei entsteht, ist häufig erheblich. Besonders Fake-Shops im Internet sind eine gängige Masche, bei der Verbraucherinnen und Verbraucher nach der Bezahlung entweder gar keine oder nur minderwertige Ware erhalten.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen (61 Prozent) gibt an, durch den Betrug finanziell geschädigt worden zu sein. In den meisten Fällen lag der Schaden unter 1.000 Euro. Etwas mehr als ein Viertel der Befragten verlor zwischen 1.000 und 10.000 Euro. In vier Prozent der Fälle überstieg der Verlust sogar 10.000 Euro. Besonders kostspielig ist der Identitätsdiebstahl, bei dem persönliche Informationen wie Adressen, Geburtsdaten, Passwörter oder Bankdaten in die Hände von Kriminellen geraten. Laut der Umfrage waren 16 Prozent der Betroffenen von gestohlenen Passwörtern, 17 Prozent von entwendeten Bankdaten und 19 Prozent von kompromittierten persönlichen Angaben betroffen.

Neben Fake-Shops sind auch andere Betrugsmaschen weit verbreitet. Dazu gehören sogenannte Scams, bei denen Täuschungen dazu führen, dass Opfer Geld überweisen, sowie Abonnement-Fallen, bei denen Nutzerinnen und Nutzer in teure Langzeitverträge gelockt werden. Die Täter nutzen dabei unterschiedliche Kanäle, um ihre Opfer zu erreichen. Am häufigsten wird Online-Betrug über Webseiten verübt – 60 Prozent der Betroffenen gaben dies an. Weitere genutzte Wege sind E-Mails (26 Prozent), soziale Netzwerke (22 Prozent) sowie Messenger-Dienste (13 Prozent).

Um sich vor weiteren Angriffen zu schützen, setzen viele Betroffene auf sichere Passwörter. 58 Prozent der Befragten geben an, ihre Zugangsdaten besonders zu sichern. Ein Drittel derjenigen, die bereits Opfer von Online-Betrug wurden, änderte im Anschluss daran ihre Login-Daten. Die Schufa betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Datensicherheit. Es sei unerlässlich, persönliche Informationen bestmöglich zu schützen, um die Risiken durch Identitätsdiebstahl und andere Formen der Internetkriminalität zu verringern.

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