ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ölpreise steigen: Trump entsendet Armada in Richtung Iran

Die Ölpreise legten am Freitag deutlich zu, nachdem US-Präsident Donald Trump militärische Schritte gegen den Iran androhte. Eine US-Flotte ist bereits auf dem Weg in den Nahen Osten.

Ölpreise steigen: Trump entsendet Armada in Richtung Iran

Die Ölpreise verzeichneten am Freitag im asiatischen Handel kräftige Zuwächse, nachdem US-Präsident Donald Trump mögliche militärische Aktionen gegen den Iran angekündigt hatte. Brent-Öl kletterte um 0,9 Prozent auf 64,62 Dollar pro Barrel, während WTI-Rohöl ebenfalls um 0,9 Prozent auf 59,89 Dollar stieg. Damit steuert Rohöl auf die fünfte Gewinnwoche in Folge zu.

Trump warnt Iran vor Eskalation

An Bord der Air Force One erklärte Trump gegenüber Reportern, die USA hätten eine "Armada" auf dem Weg in Richtung Iran. Er warnte Teheran eindringlich davor, Demonstranten zu töten oder nukleare Aktivitäten wieder aufzunehmen. "Wir haben eine Armada, die in diese Richtung unterwegs ist, und vielleicht müssen wir sie nicht einsetzen", so der US-Präsident. Ein Flugzeugträger und mehrere Zerstörer sollen in den kommenden Tagen im Nahen Osten eintreffen.

Sorge um Versorgungssicherheit

Der Iran gehört zu den größten Ölproduzenten innerhalb der OPEC und ist ein wichtiger Lieferant für China, den weltweit größten Ölimporteur. Jede militärische Intervention der USA könnte die Öllieferungen aus dem Land erheblich beeinträchtigen. Die Märkte preisen bereits eine höhere Risikoprämie für mögliche Lieferausfälle ein.

Proteste im Iran verschärfen Lage

Im Januar kam es im Iran zu landesweiten Protesten gegen das herrschende Regime. Berichten zufolge wurden bei den jüngsten Unruhen Tausende Menschen getötet. Die angespannte innenpolitische Lage erhöht die Unsicherheit über die künftige Ölproduktion des Landes zusätzlich.

Positive Impulse für Ölmarkt

Neben den geopolitischen Spannungen stützen weitere Faktoren die Ölpreise. Leicht positive Wirtschaftsdaten aus China und die angehobene Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) für 2026 geben dem Markt Auftrieb. Nach der enttäuschenden Performance im Jahr 2025 nutzen Investoren zudem die Gelegenheit für Schnäppchenkäufe. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Käufer mit anderen Währungen attraktiver, während Erwartungen von Zinssenkungen durch die US-Notenbank die Stimmung zusätzlich verbessern.

ÖlpreisTrumpIranBrent-ÖlWTINaher OstenOPECRohöl

Disclaimer