Ölpreise steigen, DAX-Rally stockt kurz
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Die Ölpreise sind am Montag nach dem OPEC-Entscheid massiv gestiegen und haben damit den DAX kurz unter seinem Jahreshoch gestockt. Der DAX hatte in der Vorwoche über 1200 Punkte zugelegt und steht nun bei 15.616 Punkten. Die Anleger sind verunsichert, da die Ölpreise einen direkten Einfluss auf die Verbraucherpreise haben und eine Inflationserhöhung auslösen könnten. Der Anstieg auf das Jahreshoch von Anfang März würde die Aufwärtsdynamik im DAX wieder ankurbeln und einen Kursanstieg in Richtung des Allzeithochs bei 16.290 Zählern befeuern. Experten sind jedoch skeptisch, ob der Durchmarsch an das Jahreshoch gelingen wird.
Die Öl-Allianz OPEC+ kündigte gestern Abend eine Drosselung ihrer Produktion an, die ab Mai eine Reduktion von rund einer Million Barrel (je 159 Liter) pro Tag vorsieht. Die US-Investmentbank Goldman Sachs erhöhte daraufhin ihre Prognose für die Sorte Brent bis Ende des Jahres auf 95 Dollar pro Barrel und für 2024 auf 100 Dollar. Am Morgen zog der Brent-Preis um 4,9 Prozent auf 83,84 Dollar an, während der Preis für die US-Sorte WTI um 5,1 Prozent auf 79,52 Dollar in die Höhe schnellte. Sollten die Ölpreise nachhaltig ansteigen, könnten dies erneute Inflationssorgen und Zinsängste am Markt auslösen.
Im asiatischen Devisenhandel ist der Dollar gefragt, während die europäische Gemeinschaftswährung wieder unter die Marke von 1,08 Dollar zurückfällt. Die Feinunze Gold kostet am Morgen 1952 Dollar. Der Technologiekonzern Siemens kann zum Ende des zweiten Quartals einen höheren Wert für seine Beteiligung an Siemens Energy verbuchen. Die Wertzuschreibung beläuft sich auf 1,59 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag nach Börsenschluss mitteilte. Rheinmetall will in Rumänien künftig Waffen aus der Ukraine wie Kampfpanzer oder Panzerhaubitzen warten und reparieren.
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Zur AktienanalyseDer weltgrößte E-Autobauer Tesla hat im ersten Quartal trotz eines Auslieferungsrekords die Erwartungen der Analysten verfehlt. Das US-Unternehmen übergab nach eigenen Angaben im Berichtszeitraum 422.875 Autos an seine Kunden, während Experten im Durchschnitt mit 430.008 Fahrzeugen gerechnet hatten. Der US-Industriekonzern General Electric (GE) hat seine Rechtsstreitigkeiten mit dem Rivalen Siemens Gamesa um Patente für Windturbinen-Technologie beigelegt. Die Unternehmen haben einen einvernehmlichen Vergleich erzielt, mit dem Konflikte in den USA und Europa beigelegt werden. Twitter hat seine Empfehlungs-Algorithmen, mit denen Tweets für einzelne Nutzer per Software herausgesucht werden, in großen Teilen öffentlich gemacht, um "Vertrauen durch Transparenz" zu schaffen.


