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Ölpreise fallen trotz stärkstem Monatszuwachs seit Jahren zurück

Brent und WTI geben nach Kursrally nach – Geopolitische Spannungen treiben Märkte

Ölpreise fallen trotz stärkstem Monatszuwachs seit Jahren zurück

Die Ölpreise sind am Freitag zurückgegangen, nachdem sie am Vortag deutliche Gewinne verzeichnet hatten. Brent-Rohöl fiel um 91 Cent auf 69,80 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 1,06 Dollar auf 64,36 Dollar nachgab.

Trotz der aktuellen Verluste steuern beide Ölsorten auf den stärksten Monatszuwachs seit mehreren Jahren zu. Am Donnerstag hatten beide Benchmarks noch um jeweils 3,4 Prozent zugelegt. Brent erreichte dabei den höchsten Schlussstand seit dem 31. Juli, WTI den höchsten Stand seit dem 26. September.

Der März-Kontrakt für Brent-Rohöl läuft am Freitag aus. Der aktivere April-Kontrakt rutschte deutlicher ab und verlor 1,07 Dollar auf 68,52 Dollar pro Barrel. Die Preisbewegungen erfolgten um 03:32 GMT.

Geopolitische Risiken als Preistreiber

Die starke monatliche Performance wird vor allem auf anhaltende geopolitische Risiken zurückgeführt. Diese Unsicherheitsfaktoren haben die Ölmärkte in den vergangenen Wochen gestützt und für erhebliche Volatilität gesorgt.

Für deutsche Anleger und Verbraucher bedeuten die gestiegenen Ölpreise potenziell höhere Kosten an den Tankstellen und in der Industrie. Die Entwicklung der Rohölpreise bleibt damit ein wichtiger Faktor für die Inflationsentwicklung in Deutschland und der Eurozone.

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