Ölpreis über 111 Dollar: DAX verliert 1,4% – Märkte im Krisenmodus

Trumps wiederholte Verschiebung seines Ultimatums an den Iran hat an den Finanzmärkten keine Beruhigung gebracht – im Gegenteil. Der Rohölpreis der Nordseesorte Brent kletterte am Freitag zeitweise über die Marke von 111 US-Dollar pro Barrel und schürte damit neue Inflationsängste. Anleger befürchten, dass die hohen Energiepreise die Konjunktur abwürgen könnten – besonders in Europa.
US-Präsident Trump hatte gedroht, iranische Energieanlagen zu zerstören, sollte der Iran die Straße von Hormus nicht vollständig öffnen. Das Ultimatum wurde inzwischen zum zweiten Mal verschoben, ohne dass dies die Märkte beruhigt hätte.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, beschreibt die Stimmung unter Investoren so: „Die Investoren steuern vor dem Wochenende die sicheren Häfen an und kaufen nur sehr selektiv Aktien aus vereinzelten Branchen. Der Gesamtmarkt wird gemieden und leidet weiter unter den hohen Rohölpreisen.
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