ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ölpreis trotz Trend zu erneuerbaren Energien gestützt

Ölpreis: USA verliert Macht - China als größter Handelspartner stützt den Markt

 Ölpreis trotz Trend zu erneuerbaren Energien gestützt

Die weltweiten Bemühungen zum Klimaschutz haben zu einem verstärkten Fokus auf erneuerbare Energien geführt, doch trotzdem gibt es einige Faktoren, die den Ölpreis stützen könnten. Über viele Jahrzehnte hinweg war unsere Wirtschaft auf fossile Brennstoffe angewiesen, und obwohl sich das nun langsam ändert, könnte der Markt für fossile Rohstoffe wie Öl noch länger bestehen bleiben und die Preise sogar steigen lassen.

Laut verschiedenen Medien gibt es drei Hauptfaktoren, die den Ölpreis stützen könnten und Anlegern auf diesem Gebiet Renditechancen bieten: Die Tatsache, dass die Wirtschaft bisher ohne Öl nicht funktioniert, ein möglicher Rückgang des Angebots auf dem US-Markt und ein Machtverlust der USA.

Obwohl der Anteil erneuerbarer Energien in der EU in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, nimmt auch der gesamte Energiebedarf weiter zu. Der Nachfrage nach Öl wird laut einem Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change in den kommenden Jahrzehnten zwar zurückgehen, doch die erneuerbaren Energien werden den Gesamtbedarf vorerst nicht decken können. Daher wird Öl vorerst weiterhin als Ergänzung zu den erneuerbaren Energien genutzt.

Des Weiteren wird erwartet, dass die Ölproduktion in den USA in Zukunft zurückgehen wird. Nachdem die Produktion in den letzten Jahren dank Fracking stetig gestiegen ist, nimmt sie nun in den ersten Jahren deutlich ab. Dies liegt an den ökonomischen Gegebenheiten des Frackings, bei dem nach etwa drei Jahren nur noch 75 bis 90 Prozent der ursprünglichen Fördermenge erreicht werden können. Gleichzeitig geht die Produktion auf bestehenden Ölfeldern Jahr für Jahr zurück, was durch neue Bohrungen ausgeglichen werden muss.

Eine Ausweitung der Produktion gestaltet sich jedoch schwierig. Hohe Kapitalausgaben sind erforderlich, um allein das Produktionsniveau aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig steigen die Zinsen, Unternehmen stehen möglichen Umweltregulierungen gegenüber und es gibt Probleme in den Lieferketten, Arbeitskräftemangel und Inflation, was die Investitionsbereitschaft der Unternehmen verringert. Wenn die US-Produktion vor diesem Hintergrund zurückgeht, wird dies zu einer Verknappung des Ölangebots führen und voraussichtlich zu steigenden Ölpreisen führen.

Ein weiterer Faktor, der den Ölpreis stützen könnte, ist der Machtverlust der USA in Bezug auf einige wichtige Ölstaaten. Laut Handelszeitung ist das Verhältnis zwischen den USA und Saudi-Arabien gestört, während China als verlässlicherer Verbündeter und größter Handelspartner 25 Prozent der Ölexporte Saudi-Arabiens aufkauft. Dies hat dazu geführt, dass Saudi-Arabien seine Ausrichtung auf Asien und China verstärkt und ankündigt hat, sein Öl zukünftig nicht mehr nur in US-Dollar anzubieten. Diese Entwicklungen könnten den Ölpreis stützen und Anlegern Renditechancen bieten.

ÖlEnergie

Disclaimer