Nvidia-Kooperationen treiben asiatische Tech- und Autoaktien an
Nach Nvidias Billion-Dollar-Umsatzprognose und neuen Partnerschaften mit Autoherstellern legten asiatisch-pazifische Märkte deutlich zu.

Asiatische Technologie- und Automobilaktien haben am Dienstag kräftig zugelegt. Auslöser war Nvidia-CEO Jensen Huang, der auf der jährlichen GTC-Entwicklerkonferenz ein erwartetes Auftragsvolumen von einer Billion US-Dollar für Blackwell- und Vera-Rubin-Chips bis 2027 ankündigte.
Die Speicherchiphersteller SK Hynix und Samsung Electronics, beide langjährige Nvidia-Partner, profitierten besonders stark. SK Hynix gewann rund 3 Prozent, Samsung Electronics kletterte um 4 Prozent. Taiwans TSMC, der weltgrößte Auftragschiphersteller und Produzent von Nvidias KI-GPUs, legte um 1 Prozent zu.
Automobilhersteller im Aufwind dank autonomem Fahren
Nvidia gab zudem Kooperationen mit mehreren asiatischen Automobilherstellern im Bereich autonomes Fahren bekannt. Die Aktien von Hyundai Motor, Nissan, Isuzu, BYD und Geely reagierten darauf mit deutlichen Kursgewinnen.
Hyundai Motor führte die Gewinner mit einem Plus von 4,74 Prozent an. Nissan Motor stieg um mehr als 2 Prozent, Isuzu legte 1,66 Prozent zu. Bei den chinesischen Herstellern gewann BYD 2,96 Prozent, Geely sogar rund 5 Prozent.
Die breiten Marktindizes in der Region schlossen ebenfalls im Plus. Südkoreas Kospi verzeichnete mit 2,94 Prozent den stärksten Anstieg, Japans Nikkei 225 gewann 0,75 Prozent, der Topix legte über 1 Prozent zu. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 0,94 Prozent, der festlandchinesische CSI 300 um 0,28 Prozent. Australiens S&P/ASX 200 schloss 0,27 Prozent höher.
Australische Zentralbank erhöht Zinsen erneut
Die australische Zentralbank hob am Dienstag ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 25 Basispunkte auf 4,1 Prozent an. Die Entscheidung entsprach den Erwartungen der Analysten und erfolgte vor dem Hintergrund einer Inflation, die weiterhin über der Zielmarke von 3 Prozent liegt.
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Zur AktienanalyseAuch die geopolitische Lage beschäftigte die Märkte. US-Präsident Donald Trump erwägt, sein geplantes Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping wegen des Nahostkonflikts um etwa einen Monat zu verschieben. Der Ölpreis reagierte auf die Kriegsentwicklungen: Brent-Rohöl verteuerte sich um 2,45 Prozent auf 102,57 US-Dollar je Barrel, WTI stieg um 2,51 Prozent auf 95,85 US-Dollar.
An der Wall Street hatten die wichtigsten Indizes am Montag bereits zugelegt. Der Dow Jones Industrial Average schloss 0,83 Prozent höher bei 46.946 Punkten, der S&P 500 gewann 1,01 Prozent auf 6.699 Zähler, der Nasdaq Composite legte 1,22 Prozent zu. US-Aktienfutures notierten am Dienstag nahezu unverändert.


