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NuScale Power: Warum der SpaceX-Börsengang diese Atomkraft-Aktie beflügeln könnte

Ein möglicher SpaceX-Börsengang mit bis zu 1,75 Billionen Dollar Bewertung könnte NuScale Power als SMR-Profiteur ins Rampenlicht rücken.

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NuScale Power: Warum der SpaceX-Börsengang diese Atomkraft-Aktie beflügeln könnte

Der geplante Börsengang von SpaceX könnte einer der größten der Börsengeschichte werden – mit einer erwarteten Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar. Bis zu 30 Prozent der Aktien sollen dabei für kleinere Privatanleger reserviert werden, was Millionen von Investoren die Möglichkeit geben würde, sich am Raumfahrtunternehmen von Elon Musk zu beteiligen. Doch Analysten empfehlen, auch einen zweiten Blick auf indirekte Profiteure zu werfen – allen voran NuScale Power.

NuScale Power (Ticker: SMR) ist der einzige Entwickler kleiner modularer Reaktoren (SMR) in den USA, dessen Design von der Nuclear Regulatory Commission (NRC) offiziell genehmigt wurde. Das Unternehmen gilt damit als ernsthafter Akteur beim Ausbau heimischer Kernkraftkapazitäten der nächsten Generation. Der Kurs der Aktie notiert derzeit bei rund 6,88 US-Dollar.

Orbitale Rechenzentren als Katalysator für Atomkraft

SpaceX verfolgt nach seinem Börsengang laut einem aktuellen Reuters-Bericht äußerst ehrgeizige Wachstumspläne. Dazu zählen unter anderem eine menschliche Basis auf dem Mond sowie sogenannte orbitale Rechenzentren – also Datenzentren im Weltall, die die extrem niedrigen Umgebungstemperaturen des Weltraums zur Kühlung nutzen sollen. „Die Entwicklung seiner weltraumgestützten orbitalen Rechenzentren ist einer der Haupttreiber hinter den Börsenplänen von SpaceX, da das Unterfangen voraussichtlich sehr kapitalintensiv und technologisch anspruchsvoll sein wird", zitiert Reuters aus einem aktuellen Bericht.

Ob SpaceX diese Vision tatsächlich umsetzen kann, ist unter Experten umstritten. Viele Physiker äußern Bedenken hinsichtlich Strahlung und anderer technischer Herausforderungen im Weltraum. Unabhängig vom Ausgang des Projekts dürfte SpaceX jedoch erhebliche Aufmerksamkeit auf ein zentrales Problem der KI-Branche lenken: den enormen Energiehunger moderner Rechenzentren.

Rechenzentren sind extrem energieintensiv – vor allem wegen des hohen Kühlungsbedarfs. Die rasant wachsende KI-Industrie verschärft dieses Problem zusätzlich. Prominente Stimmen aus dem Tech-Sektor, darunter OpenAI-Chef Sam Altman, haben sich bereits öffentlich hinter die SMR-Technologie als potenzielle Lösung für dieses Energieproblem gestellt.

SMR-Technologie: Erprobt und auf dem Vormarsch

Im Gegensatz zu orbitalen Rechenzentren ist die SMR-Technologie von NuScale keine reine Zukunftsvision. Zwei SMR-Anlagen sind bereits in Asien in Betrieb, und weltweit befinden sich viele Dutzend weitere Projekte in der Finanzierungs-, Genehmigungs- oder Bauphase. Damit hat die Technologie deutlich mehr Praxisbelege als die von SpaceX angestrebten Weltraumrechenzentren.

Einige Experten schätzen, dass SpaceX durch seinen Börsengang bis zu 75 Milliarden US-Dollar frisches Kapital einsammeln könnte. Dieses Kapital sowie die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit für das Energieproblem der KI-Branche könnten laut Analysten indirekt NuScale Power zugutekommen – auch wenn SpaceX selbst kein direkter Investor in SMR-Technologie ist.

Das Energieproblem der KI-Branche wird nicht verschwinden. Und je mehr Kapital und Öffentlichkeit in die Suche nach Lösungen fließen, desto stärker rückt NuScale Power als regulatorisch bereits zugelassener SMR-Entwickler in den Fokus von Investoren. Für Anleger, die auf den langfristigen Ausbau der Kernkraft setzen möchten, könnte NuScale daher eine interessante Beobachtung wert sein – auch wenn der SpaceX-Börsengang selbst noch keinen offiziellen Prospekt eingereicht hat.

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