Novartis vertieft Forschung zu atopischen Erkrankungen
Partnerschaft mit Relation bündelt KI-Technologie und dermatologische Entwicklungskompetenz

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat eine Partnerschaft mit der britischen Biotechfirma Relation geschlossen, die darauf abzielt, neue therapeutische Ansätze gegen atopische Erkrankungen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Krankheitsbilder wie Neurodermitis, für die weiterhin ein großer Bedarf an wirksamen und gut verträglichen Behandlungsoptionen besteht. Die Kooperation verbindet technologische und wissenschaftliche Ressourcen beider Unternehmen, um neue Zielstrukturen für künftige Arzneimittel systematisch zu identifizieren und zu validieren.
Relation soll im Rahmen der Vereinbarung zunächst 55 Millionen Dollar erhalten. Diese setzen sich aus einer Vorauszahlung, einer Kapitalbeteiligung sowie zusätzlichen Mitteln zur Unterstützung laufender Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammen. Darüber hinaus sieht die Partnerschaft umfangreiche erfolgsabhängige Zahlungen vor. Bei Erreichen bestimmter Entwicklungs- und Zulassungsmeilensteine könnten weitere bis zu 1,7 Milliarden Dollar an Relation fließen. Ergänzend dazu sind gestaffelte Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz möglicher Produkte vereinbart, die aus der gemeinsamen Arbeit hervorgehen.
Zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die KI-gestützte Plattform von Relation, die darauf ausgerichtet ist, komplexe biologische Mechanismen zu analysieren und potenzielle Angriffspunkte für neue Therapien schneller zu identifizieren. Novartis bringt seine langjährige Erfahrung in der Immundermatologie ein und übernimmt die weltweiten Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für sämtliche Wirkstoffkandidaten, die aus der Kooperation entstehen. Beide Partner erwarten, dass die Verknüpfung von datenbasierter Forschung und industrieller Entwicklungskompetenz die Identifikation neuer Kandidaten beschleunigen und die Erfolgswahrscheinlichkeit in frühen Projektphasen erhöhen kann.
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Zur AktienanalyseDie Kooperation ist ein weiterer Schritt in der strategischen Ausrichtung von Novartis, verstärkt auf spezialisierte Technologien und externe Innovation zu setzen. Für Relation eröffnet sich zugleich der Zugang zu globalen Entwicklungsstrukturen und Märkten. Die Unternehmen betonen, dass die gemeinsame Arbeit auf eine langfristige Pipeline neuer Therapieoptionen abzielt, die künftig zur Behandlung atopischer Erkrankungen beitragen sollen.


