Norwegen unterstützt Ukraine bei Gasimporten
Finanzhilfe stärkt die Energiesicherheit inmitten des Krieges mit Russland

Norwegen wird Finanzmittel für den Kauf von Naturgas durch die Ukraine bereitstellen, teilte das ukrainische Unternehmen Naftogaz am Dienstag mit. Diese Unterstützung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Gasimporte, die notwendig wurden, da der Krieg mit Russland das Energiesystem der Ukraine stark belastet. Das Hilfspaket umfasst 380 Millionen Euro (etwa 400 Millionen US-Dollar) und wird über die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) finanziert. Ziel ist es, die Energiesicherheit der Ukraine zu stärken.
Roman Chumak, CEO des staatlichen Unternehmens Naftogaz, betonte, dass diese Hilfe von entscheidender Bedeutung für die Stabilität des ukrainischen Energiesystems sei. Er drückte seinen Dank gegenüber Norwegen und der EBRD aus und würdigte deren fortwährende Unterstützung für das Land. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwähnte in seiner nächtlichen Videobotschaft das Gasbeschaffungsprogramm, das Teil eines umfassenderen Hilfspakets im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar sei.
Der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre erklärte, dass die Ukraine neben militärischer Unterstützung auch Energiehilfe benötige. Die Finanzierung für den Gaseinkauf sei daher ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Hilfe. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Energiesicherheit des Landes während des andauernden Konflikts mit Russland zu gewährleisten.
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Zur AktienanalyseLaut einer Quelle aus der Branche plant die Ukraine, im Februar und März bis zu 800 Millionen Kubikmeter Gas aus Europa zu importieren. Dies soll helfen, die Produktionseinbußen von bis zu 40 Prozent zu kompensieren, die durch russische Raketenangriffe auf den Energiesektor verursacht wurden. Russland hatte in der Vergangenheit vor allem die Stromversorgung in der Ukraine ins Visier genommen, doch in den letzten Wochen häufen sich auch Angriffe auf Gasfelder. Naftogaz und das private Unternehmen DTEK berichteten, dass ihre Anlagen im Februar mindestens zweimal durch russische Angriffe beschädigt wurden.


