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Nordex legt starkes Q1 2026 vor: Umsatz und EBITDA steigen deutlich

Der Windanlagenbauer Nordex überzeugt im ersten Quartal 2026 mit kräftigem Umsatz- und Ergebniszuwachs – und bleibt auf Prognosekurs.

Nordex legt starkes Q1 2026 vor: Umsatz und EBITDA steigen deutlich

Der MDax-Windanlagenbauer Nordex ist stark ins Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 1,6 Milliarden Euro. Das Unternehmen meldete die Zahlen am Montag und untermauert damit seine Wachstumsstrategie im boomenden Windenergiemarkt.

Noch beeindruckender fiel die Ergebnisentwicklung aus: Das EBITDA – also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – sprang um satte 64,3 Prozent auf 130,7 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich dabei deutlich von 5,5 auf 8,2 Prozent. Für Privatanleger ist diese Margenausweitung ein wichtiges Signal: Sie zeigt, dass Nordex nicht nur wächst, sondern auch profitabler wird.

Nordex-Chef José Luis Blanco zeigte sich entsprechend zuversichtlich: „Die anhaltende Nachfrage aus unseren Kernmärkten sowie eine bereits im ersten Quartal erzielte EBITDA-Marge von über acht Prozent unterstreichen, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere für dieses Jahr gesetzte Prognose zu erreichen."

Auftragsbestand auf Rekordhoch

Beim Auftragseingang verzeichnete Nordex im ersten Quartal 2026 einen Gesamtauftragswert von 1,7 Milliarden Euro – nach 1,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser leichte Rückgang beim Neugeschäft wird jedoch durch den stark gewachsenen Auftragsbestand mehr als kompensiert. Zum 31. März 2026 belief sich dieser auf 17,0 Milliarden Euro, verglichen mit 13,5 Milliarden Euro zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres – ein Anstieg von rund 26 Prozent.

Ein solch hoher Auftragsbestand gibt dem Unternehmen eine solide Planungsbasis für die kommenden Quartale und Geschäftsjahre. Für Anleger bedeutet das eine erhöhte Umsatzsichtbarkeit und reduzierte Unsicherheit beim künftigen Wachstum.

Produktion legt um fast ein Viertel zu

Auch auf der Produktionsseite lieferte Nordex starke Zahlen. Von Januar bis März 2026 fertigte das Unternehmen Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.494 Megawatt (MW) – ein Zuwachs von 23,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese gesteigerte Fertigungskapazität ist ein wichtiger Indikator dafür, dass Nordex seine Lieferkette und Produktionsprozesse weiter optimiert hat.

Nordex ist im deutschen Nebenwerteindex MDax gelistet und zählt zu den führenden Herstellern von Windkraftanlagen weltweit. Das Unternehmen profitiert von der anhaltend hohen Nachfrage nach erneuerbaren Energien, die durch politische Rahmenbedingungen in Europa und darüber hinaus weiter befeuert wird. Die Quartalszahlen bestätigen, dass Nordex den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent fortsetzt und die Jahresprognose in greifbarer Nähe liegt.

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