NOA Lithium startet Explorationsbohrprogramm 2026 beim Projekt Rio Grande
Das kanadische Lithiumunternehmen NOA hat die Mobilisierung zweier Bohrgeräte in der argentinischen Provinz Salta abgeschlossen.

NOA Lithium Brines Inc. (TSXV: NOAL, Frankfurt: N7N) hat den Abschluss der Mobilisierung für sein Explorationsbohrprogramm 2026 beim Vorzeigeprojekt Rio Grande in der Provinz Salta, Argentinien, bekannt gegeben. Das Bohrunternehmen Hidrotec S.A. hat zwei Bohrgeräte erfolgreich mobilisiert, die Vorbereitungsarbeiten am Standort einschließlich des Baus der Bohrplätze sind abgeschlossen. Der Beginn der eigentlichen Bohrarbeiten wird für Anfang der darauffolgenden Woche erwartet.
Die Explorationsaktivitäten sind Teil des übergeordneten Arbeitsprogramms von NOA, das auf die Fertigstellung einer vorläufigen Machbarkeitsstudie (Preliminary Feasibility Study, PFS) bis Ende 2026 abzielt. Das Projekt Rio Grande gilt als das Flaggschiffprojekt des Unternehmens und liegt im sogenannten Lithium-Dreieck, einer der ressourcenreichsten Lithiumregionen der Welt.
Ziele des Bohrprogramms
Gabriel Rubacha, Chief Executive Officer von NOA, kommentierte den Meilenstein: „Mit dem Abschluss der Mobilisierung und dem kurz bevorstehenden Bohrbeginn treten wir in eine wichtige Phase der Feldarbeit bei Rio Grande ein, während wir die PFS vorantreiben. Dieses Programm ist darauf ausgelegt, das Projektrisiko durch zusätzliche hydrogeologische Daten und Tests weiter zu verringern, und es ergänzt die derzeit mit Hatch laufenden Arbeiten zur Prozessentwicklung und zum Engineering."
In der ersten Explorationskampagne plant NOA die Bohrung von Explorationslöchern in der Nähe der bereits bekannten Diamantbohrlöcher DDH-RG23-001 (Sulfa X) und DDH-RG23-004 (El Camino II). Das Programm dient der Bewertung der hydraulischen Parameter tiefer soleführender Aquifere. Gleichzeitig sollen die laufenden hydrogeologischen und Ressourcenmodelle weiter verfeinert werden, während das Projekt in Richtung fortgeschrittener technischer und wirtschaftlicher Studien voranschreitet.
Das Explorationsbohrprogramm wurde von Montgomery & Associates (M&A) geprüft und genehmigt. Das internationale Beratungsunternehmen für Wasserressourcen erstellt derzeit die Wasserbilanz des Projekts und wird auch an der Ausarbeitung der PFS beteiligt sein. M&A ist seit 1984 tätig und verfügt über südamerikanische Niederlassungen in Santiago, Chile, und Salta, Argentinien – also direkt vor Ort beim Projekt.
Strategische Bedeutung für NOA
NOA hat in der bergbaufreundlichen Provinz Salta eines der größten Portfolios an Lithium-Sole-Claims konsolidiert, das sich nicht im Besitz eines produzierenden Unternehmens befindet. Das Unternehmen hält Schlüsselpositionen in drei aussichtsreichen Salaren – Rio Grande, Arizaro und Salinas Grandes – mit einer Gesamtfläche von über 140.000 Hektar. Alle Projekte liegen im Herzen des produktiven Lithium-Dreiecks, in unmittelbarer Nähe zu Projekten und Betrieben einiger der größten Akteure der Lithiumindustrie.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger ist das Unternehmen auch an der Frankfurter Börse unter dem Kürzel N7N handelbar. Die laufenden Arbeiten zur Prozessentwicklung und zum Engineering werden gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Hatch durchgeführt. Rubacha betonte, dass alle Aktivitäten zusammen „eine solide Entwurfsgrundlage für die PFS und den Erschließungspfad unterstützen" sollen.
Als qualifizierte Person (QP) gemäß NI 43-101 hat Herr Michael Rosko, M.Sc., C.P.G., von E.L. Montgomery and Associates den Inhalt der Pressemitteilung geprüft und genehmigt. Rosko ist registrierter Geologe in Arizona, Kalifornien und Texas sowie Mitglied der Society for Mining, Metallurgy and Exploration und verfügt über umfangreiche Erfahrung in Salar-Umgebungen.


