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Nintendo erhöht Prognose für Switch 2

Stärkere Nachfrage und neue Spiele treiben Absatz und Gewinn des japanischen Konzerns

Nintendo erhöht Prognose für Switch 2

Nintendo hat seine Absatzprognose für die neue Spielkonsole Switch 2 deutlich angehoben. Das Unternehmen aus Kyoto rechnet im laufenden Geschäftsjahr, das im März 2026 endet, nun mit einem Verkauf von 19 Millionen Geräten. Zuvor war Nintendo von 15 Millionen Einheiten ausgegangen. Gleichzeitig erhöhte der Konzern seine Prognose für den operativen Gewinn um 16 Prozent auf 370 Milliarden Yen, was rund 2,45 Milliarden US-Dollar entspricht.

Seit dem weltweiten Verkaufsstart der Switch 2 im Juni hat das Interesse der Spieler weltweit angehalten. Das Hybridgerät, das sowohl stationär als auch mobil genutzt werden kann, gilt als Nachfolger der erfolgreichen Switch-Konsole. Bis Ende September wurden 10,3 Millionen Geräte verkauft. Zu den Titeln, die den Absatz ankurbeln, gehören unter anderem „Mario Kart World“ und „Donkey Kong Bonanza“.

Die Veröffentlichung der Switch 2 fiel in eine Phase, in der die globalen Lieferketten weiterhin unter geopolitischen Spannungen litten. Besonders die Handelskonflikte der USA mit China stellten Nintendo vor Herausforderungen beim Management seiner Zulieferer. Dennoch gelang es dem Unternehmen, die Nachfrage stabil zu bedienen.

Der operative Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres lag zwar unter dem Vorjahreswert: Die Gewinnmarge fiel von 23,2 Prozent auf 13,2 Prozent. Dennoch zeigt sich das Management zuversichtlich. Für die bevorstehende Weihnachtssaison setzt Nintendo auf neue Spiele wie „Pokémon Legends: Z-A“ und „Kirby Air Riders“, die den Absatz weiter ankurbeln sollen.

Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa erklärte, die Feiertagssaison werde ein entscheidender Prüfstein für die Marktstärke der neuen Konsole. Das Unternehmen sehe sich jedoch gut aufgestellt, um die positive Dynamik fortzusetzen. An der Börse reagierten Anleger zunächst verhalten: Die Aktie schloss vor Bekanntgabe der Zahlen um 0,8 Prozent niedriger, liegt seit Jahresbeginn jedoch rund 40 Prozent im Plus.

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