Nintendo bestätigt Jahresprognose trotz Kursverlusten bei Switch 2
Japanischer Gaming-Konzern hält an Verkaufsziel von 19 Millionen Switch 2-Konsolen fest

Nintendo hat am Dienstag seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Der japanische Gaming-Konzern hält trotz erheblicher Kursverluste an seinen Zielen fest und rechnet weiterhin mit dem Verkauf von 19 Millionen Switch 2-Konsolen bis zum Geschäftsjahresende im März 2026.
Die Bestätigung der Prognose erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalszahlen für das am 31. Dezember 2025 beendete dritte Geschäftsquartal. Investoren beobachten genau, ob Nintendo die Verkaufsdynamik der im Juni 2025 eingeführten Switch 2 aufrechterhalten kann.
Im November hatte das Unternehmen seine ursprüngliche Verkaufsprognose von 15 Millionen auf 19 Millionen Einheiten angehoben. Diese ambitionierte Zielsetzung unterstreicht das Vertrauen des Managements in die Nachfrage nach der neuen Konsolengeneration, die als Nachfolger der erfolgreichen Nintendo Switch positioniert ist.
Aktienkurs unter Druck
Die Nintendo-Aktie steht seit Monaten unter erheblichem Verkaufsdruck. Nach der Markteinführung der Switch 2 erreichte der Kurs im August 2025 ein Rekordhoch von über 14.000 Yen. Seitdem hat das Papier jedoch mehr als 30 Prozent an Wert verloren – ein deutliches Zeichen für die Skepsis der Anleger.
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Zur AktienanalyseDie massive Kurskorrektur wirft Fragen zur weiteren Entwicklung auf. Während die Switch 2 zunächst für Euphorie sorgte, scheinen Investoren nun zunehmend Zweifel zu hegen, ob Nintendo die hohen Erwartungen erfüllen kann. Die Bestätigung der Jahresprognose könnte als Signal gewertet werden, dass das Management die Situation weiterhin unter Kontrolle sieht.
Für deutsche Anleger bleibt Nintendo ein wichtiger Player im Gaming-Sektor, dessen Entwicklung auch die Stimmung in der gesamten Branche beeinflusst. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Switch 2 tatsächlich die erhofften Verkaufszahlen erreichen kann.


