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Nikkei 225 verliert 1,02 Prozent – Japanische Börse schwächer

Verluste in den Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation belasteten die japanischen Aktienmärkte am Montag deutlich.

Nikkei 225 verliert 1,02 Prozent – Japanische Börse schwächer

Die japanischen Aktienmärkte schlossen am Montag im Minus. Der Nikkei 225 verlor zum Handelsschluss in Tokio 1,02 Prozent. Als Hauptbelastungsfaktoren erwiesen sich Verluste in den Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation, die den Leitindex nach unten zogen.

An der Tokioter Börse überwogen die Verlierer gegenüber den Gewinnern deutlich: 2.212 Aktien schlossen im Minus, während lediglich 1.305 Titel zulegen konnten. Weitere 235 Aktien beendeten den Handel unverändert. Der Nikkei Volatility, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank um 26,16 Prozent auf 29,38 – ein Zeichen für nachlassende Nervosität am Markt trotz der Kursverluste.

Gewinner und Verlierer im Überblick

Zu den stärksten Werten der Sitzung zählte Renesas Electronics Corp (TYO: 6723), die um beachtliche 13,45 Prozent oder 463,00 Punkte auf 3.905,00 Punkte kletterte. Lasertec Corp (TYO: 6920) legte ebenfalls kräftig zu und gewann 7,91 Prozent oder 3.000,00 Punkte, um bei 40.910,00 zu schließen. Socionext Inc (TYO: 6526) rundete die Gewinnerliste mit einem Plus von 6,07 Prozent oder 116,00 Punkten auf 2.028,50 ab.

Auf der Verliererseite fiel Nippon Electric Glass Co., Ltd. (TYO: 5214) mit einem Minus von 17,45 Prozent oder 929,00 Punkten auf 4.394,00 am stärksten auf. Fanuc Corp. (TYO: 6954), ein weltweit führender Hersteller von Industrierobotern und CNC-Systemen, verlor 14,31 Prozent oder 1.021,00 Punkte und schloss bei 6.114,00. TOTO Ltd. (TYO: 5332) verzeichnete ebenfalls ein erhebliches Minus von 11,97 Prozent oder 839,00 Punkten und beendete den Handel bei 6.171,00.

Rohstoffmärkte und Währungen unter Druck

Auch an den Rohstoffmärkten herrschte Abgabedruck. Rohöl zur Lieferung im September fiel um 6,57 Prozent oder 5,56 US-Dollar auf 79,11 Dollar pro Barrel. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober verlor 5,81 Prozent oder 5,11 Dollar und notierte bei 82,82 Dollar pro Barrel. Lediglich Gold konnte sich dem negativen Trend entziehen: Der Dezember-Future stieg um 0,26 Prozent oder 10,80 Dollar auf 4.117,80 Dollar pro Feinunze.

Im Devisenmarkt verlor der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar leicht an Boden. Das Währungspaar USD/JPY sank um 0,52 Prozent auf 156,76, während EUR/JPY um 0,54 Prozent auf 180,69 nachgab. Der US Dollar Index Future notierte 0,12 Prozent niedriger bei 99,67. Der schwächere Dollar spiegelt die allgemeine Risikoaversion an den globalen Märkten wider, die auch den japanischen Aktienmarkt belastete.

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