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Nikkei 225 steigt um 3,60 Prozent – Ibiden und SoftBank glänzen

Japanische Aktien legen kräftig zu, angeführt von Immobilien, Banken und Textilien. Ibiden schießt um fast 25 Prozent nach oben.

Nikkei 225 steigt um 3,60 Prozent – Ibiden und SoftBank glänzen

Japanische Aktien haben am Mittwoch deutlich zugelegt. Der Nikkei 225 schloss mit einem Plus von 3,60 Prozent und zeigte damit eine der stärksten Tagesperformances der jüngeren Zeit. Besonders die Sektoren Immobilien, Banken und Textilien trieben die Notierungen nach oben.

An der Tokioter Börse überwogen die Gewinner klar: 2.329 steigende Aktien standen lediglich 1.145 fallenden Papieren gegenüber, während 275 Titel unverändert aus dem Handel gingen. Das breite Marktbild unterstreicht die positive Stimmung unter den Investoren.

Größte Gewinner: Ibiden, Yamaha Motor und SoftBank

Stärkster Wert im Nikkei 225 war Ibiden Co Ltd (TYO: 4062) mit einem spektakulären Kursanstieg von 24,49 Prozent oder 4.000 Punkten auf 20.330 Punkte. Der Halbleiter-Zulieferer gehört damit zu den auffälligsten Einzelwerten des Handelstages.

Yamaha Motor Co Ltd (TYO: 7272) folgte mit einem Zuwachs von 19,46 Prozent oder 294 Punkten auf 1.805 Punkte. Bemerkenswert: Die Aktie des Motorradherstellers erreichte damit ein neues Allzeithoch. SoftBank Group Corp. (TYO: 9984), einer der bekanntesten japanischen Technologiekonzerne, legte ebenfalls stark zu – um 13,96 Prozent oder 730 Punkte auf 5.958 Punkte.

Verlierer des Tages: Yokogawa, IHI und Daikin

Nicht alle Titel profitierten von der positiven Marktstimmung. Yokogawa Electric Corp. (TYO: 6841) verzeichnete den stärksten Rückgang und verlor 10,04 Prozent oder 592 Punkte auf 5.302 Punkte. IHI Corp. (TYO: 7013) gab um 6,53 Prozent oder 188 Punkte auf 2.691,50 nach, während Daikin Industries, Ltd. (TYO: 6367) um 6,31 Prozent oder 1.500 Punkte auf 22.265 sank.

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Optionen auf den Nikkei 225 misst und als Stimmungsbarometer für den japanischen Markt gilt, sank um 3,46 Prozent auf 34,27. Ein rückläufiger Volatilitätsindex signalisiert in der Regel nachlassende Unsicherheit unter den Marktteilnehmern.

Rohstoffmärkte: Öl gibt leicht nach

An den Rohstoffmärkten zeigte sich ein etwas anderes Bild. Rohöl zur Lieferung im September verbilligte sich um 0,98 Prozent oder 0,74 US-Dollar auf 75,03 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl für die Lieferung im Oktober fiel um 0,45 Prozent oder 0,36 US-Dollar auf 79,00 US-Dollar pro Barrel. Die leichten Rückgänge beim Öl belasten zwar energiebezogene Titel, konnten den positiven Gesamttrend an der Tokioter Börse jedoch nicht bremsen.

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