Nikkei 225 steigt um 1,90 Prozent auf Einmonatshoch
Japanische Aktien schließen fester – Immobilien, Banken und Textilien treiben den Nikkei 225 auf ein neues Einmonatshoch.

Die japanischen Aktienmärkte haben den Freitag mit deutlichen Gewinnen abgeschlossen. Der Nikkei 225 legte um 1,90 Prozent zu und erreichte damit ein neues Einmonatshoch. Besonders die Sektoren Immobilien, Banken und Textilien trieben die Kurse nach oben.
Zu den stärksten Werten des Tages zählte Fast Retailing Co., Ltd. (TYO: 9983), der Mutterkonzern der Modekette Uniqlo. Die Aktie kletterte um beeindruckende 11,99 Prozent oder 8.090 Punkte auf 75.540 und markierte damit ein neues Allzeithoch. Auch Fujikura Ltd. (TYO: 5803), ein Hersteller von Kabeln und elektronischen Komponenten, erreichte ein Allzeithoch – das Papier gewann 11,97 Prozent oder 602 Punkte und schloss bei 5.630.
Lasertec Corp (TYO: 6920), ein Spezialist für Halbleiter-Inspektionsgeräte, stieg um 7,44 Prozent oder 2.880 Punkte auf 41.580 und erzielte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Gleich drei Indexmitglieder erreichten also neue Hochstände – ein deutliches Zeichen für die Stärke des heutigen Handelstages.
Verlierer und Marktbreite
Auf der Verliererseite fiel BayCurrent Consulting Inc (TYO: 6532) am stärksten zurück. Das Beratungsunternehmen verlor 5,84 Prozent oder 280 Punkte und schloss bei 4.516. Shift Inc (TYO: 3697) sank um 5,59 Prozent oder 37,20 Punkte auf 628, während Mercari Inc (TYO: 4385), Japans führende Online-Flohmarktplattform, ein Minus von 4,87 Prozent oder 185 Punkten auf 3.613 verzeichnete.
Trotz der positiven Indexentwicklung zeigte die Marktbreite ein gemischtes Bild: An der Tokioter Börse überwogen die Verlierer gegenüber den Gewinnern mit 2.410 zu 1.125, während 248 Aktien unverändert schlossen. Dies deutet darauf hin, dass die Kursgewinne im Nikkei 225 vor allem von wenigen Schwergewichten getragen wurden.
Volatilität sinkt, Rohstoffe und Währungen im Blick
Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank um 6,21 Prozent auf 33,85. Ein rückläufiger Volatilitätsindex signalisiert in der Regel nachlassende Unsicherheit unter den Marktteilnehmern – ein positives Signal für die Stabilität des Marktes.
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Zur AktienanalyseIm Rohstoffbereich verteuerte sich Rohöl zur Lieferung im Mai um 0,79 Prozent oder 0,77 auf 98,64 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Juni stieg um 1,02 Prozent oder 0,98 auf 96,90 US-Dollar pro Barrel. Der Gold-Future für Juni hingegen gab nach und sank um 0,99 Prozent oder 47,85 auf 4.770,15 US-Dollar pro Feinunze.
Auf dem Devisenmarkt legte der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen um 0,20 Prozent auf 159,27 zu. Das EUR/JPY-Paar stieg leicht um 0,05 Prozent auf 186,11. Der US-Dollar-Index-Future notierte 0,14 Prozent höher bei 98,73. Die anhaltende Yen-Schwäche gegenüber dem Dollar bleibt ein zentrales Thema für japanische Exportwerte und Investoren, die in japanische Aktien engagiert sind.


