Nikkei 225 steigt um 1,24 Prozent – Immobilien und Banken führen Erholung an
Japanische Aktien schlossen am Donnerstag deutlich im Plus, angetrieben von starken Gewinnen in Immobilien, Banken und Textilien.

Die japanischen Aktienmärkte beendeten den Donnerstag mit soliden Gewinnen. Der Nikkei 225 legte um 1,24 Prozent zu und zeigte damit eine breite Erholung über mehrere Sektoren hinweg. Besonders die Bereiche Immobilien, Banken und Textilien trieben die Kurse nach oben.
An der Tokioter Börse überwogen die Gewinner klar: 2.075 steigende Aktien standen 1.391 fallenden Titeln gegenüber, während 276 Werte unverändert aus dem Handel gingen. Das Bild war damit eindeutig positiv und deutete auf eine breite Markterholung hin.
Stärkste Gewinner im Nikkei 225
Toppan Printing Co., Ltd. (TYO: 7911) führte die Gewinnerliste mit einem beeindruckenden Plus von 10,78 Prozent an. Die Aktie stieg um 530,00 Punkte und schloss bei 5.448,00. Dicht dahinter folgte Murata Mfg Co (TYO: 6981) mit einem Zuwachs von 10,25 Prozent oder 773,00 Punkten auf einen Schlusskurs von 8.311,00.
Ebenfalls stark zulegen konnte Taiyo Yuden Co., Ltd. (TYO: 6976), die im späten Handel um 6,53 Prozent oder 670,00 Punkte auf 10.935,00 kletterte. Damit verzeichneten gleich drei Nikkei-Titel zweistellige oder nahezu zweistellige Kursgewinne – ein Zeichen für die Dynamik der Erholungsbewegung.
Schwächste Titel des Handelstages
Auf der Verliererseite fiel Kao Corp. (TYO: 4452) am stärksten auf. Der Konsumgüterkonzern verlor 3,58 Prozent oder 132,00 Punkte und schloss bei 3.557,00. Fanuc Corp. (TYO: 6954), bekannt für seine Industrieroboter und CNC-Systeme, sank um 3,20 Prozent oder 215,00 Punkte auf 6.505,00.
Shift Inc (TYO: 3697) verzeichnete ebenfalls Verluste und gab um 2,99 Prozent oder 27,40 Punkte auf 888,80 nach. Die Verluste blieben jedoch moderat im Vergleich zu den starken Gewinnen der Tagessieger.
Volatilität und Rohstoffmärkte im Blick
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseBemerkenswert war der deutliche Anstieg des Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst. Er stieg um 28,29 Prozent auf 32,06 – ein Hinweis darauf, dass die Marktteilnehmer trotz der positiven Schlusskurse weiterhin mit erhöhten Schwankungen rechnen.
An den Rohstoffmärkten gab Rohöl zur Lieferung im September um 0,66 Prozent oder 0,55 US-Dollar auf 82,72 Dollar pro Barrel nach. Brent-Öl für die Oktober-Lieferung fiel ebenfalls um 0,60 Prozent oder 0,53 Dollar auf 88,45 Dollar pro Barrel. Gold-Futures für Dezember gaben um 0,68 Prozent oder 30,53 nach und wurden bei 4.436,97 Dollar pro Feinunze gehandelt.
Im Devisenmarkt notierte das Währungspaar USD/JPY 0,02 Prozent tiefer bei 159,39, während EUR/JPY um 0,10 Prozent auf 183,59 fiel. Der US-Dollar-Index-Future stieg leicht um 0,03 Prozent auf 99,93. Der schwächere Yen gegenüber dem Dollar bleibt ein wichtiger Faktor für japanische Exportwerte, da er deren Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten stärkt.


