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Nikkei 225 steigt um 0,90% und markiert neues Allzeithoch

Japanische Aktien schließen am Montag fester – SoftBank und Kioxia führen die Gewinner mit zweistelligen Zuwächsen an.

Nikkei 225 steigt um 0,90% und markiert neues Allzeithoch

Die japanischen Aktienmärkte haben den Handel am Montag mit deutlichen Gewinnen beendet. Der Nikkei 225 legte um 0,90% zu und markierte dabei ein neues Allzeithoch. Besonders die Sektoren Immobilien, Banken und Textilien trieben die Kurse nach oben.

An der Spitze der Gewinner stand die SoftBank Group Corp. (TYO: 9984) mit einem beeindruckenden Plus von 14,02% oder 1.050 Punkten auf 8.541 Punkte – ebenfalls ein neues Allzeithoch für den japanischen Technologie- und Investmentkonzern. Auch Kioxia Holdings Corp (TYO: 285A) erzielte ein Allzeithoch und gewann 10,10% oder 6.650 Punkte auf 72.500 Punkte. Der Halbleiterhersteller SUMCO Corp. (TYO: 3436) kletterte um 9,46% oder 378 Punkte auf 4.372 Punkte und erreichte damit ein 5-Jahres-Hoch.

Verlierer des Tages

Auf der Verliererseite fiel Denka Co Ltd (TYO: 4061) um 7,33% oder 328 Punkte auf 4.149 Punkte. Mitsubishi Electric Corp (TYO: 6503) verlor 7,17% oder 470 Punkte und schloss bei 6.088 Punkten. Der Kosmetikkonzern Shiseido Co., Ltd. (TYO: 4911) verzeichnete ein Minus von 6,96% oder 195,50 Punkte auf 2.615 Punkte.

Trotz der positiven Indexentwicklung überwogen an der Tokioter Börse die Verlierer gegenüber den Gewinnern deutlich: 2.617 Aktien schlossen im Minus, während lediglich 982 Titel zulegen konnten. Weitere 182 Aktien blieben unverändert. Dies zeigt, dass die Indexgewinne vor allem auf die starken Kurssprünge einzelner Schwergewichte zurückzuführen sind.

Volatilität und Rohstoffmärkte

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank um 3,38% auf 26,04 – ein neues 3-Monats-Tief. Ein sinkender Volatilitätsindex signalisiert in der Regel nachlassende Nervosität unter den Marktteilnehmern und kann als positives Signal für die Stabilität des Marktes gewertet werden.

Im Rohstoffbereich legte Rohöl zur Lieferung im Juli um 3,13% oder 2,73 US-Dollar auf 90,09 US-Dollar pro Barrel zu. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im August stieg um 2,83% oder 2,58 US-Dollar auf 93,70 US-Dollar pro Barrel. Der Gold-Future für August hingegen fiel um 1,33% oder 61,24 US-Dollar auf 4.531,76 US-Dollar pro Feinunze.

Währungen im Blick

Beim Währungspaar USD/JPY legte der US-Dollar um 0,09% auf 159,42 Yen zu. Der Euro gegenüber dem Yen (EUR/JPY) stieg um 0,13% auf 185,96. Der US-Dollar-Index-Future notierte 0,04% höher bei 98,89. Ein schwächerer Yen begünstigt in der Regel japanische Exporteure, da ihre Produkte im Ausland günstiger werden und die Auslandsgewinne beim Umrechnen in Yen höher ausfallen.

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