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Nikkei 225 steigt um 0,21 Prozent auf neues Allzeithoch

Japanische Aktien schlossen am Dienstag fester, angetrieben von Gewinnen in Immobilien, Banken und Textilien.

Nikkei 225 steigt um 0,21 Prozent auf neues Allzeithoch

Die japanischen Aktienmärkte haben am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Der Nikkei 225 legte um 0,21 Prozent zu und markierte dabei ein neues Allzeithoch. Besonders die Sektoren Immobilien, Banken und Textilien trieben die Notierungen nach oben.

Zu den stärksten Werten im Nikkei 225 zählte Fujikura Ltd. (TYO: 5803), die um beeindruckende 9,02 Prozent oder 392,00 Punkte auf 4.738,00 kletterten. Mitsui Mining and Smelting Co. (TYO: 5706) legten ebenfalls deutlich zu – ein Plus von 8,53 Prozent oder 3.810,00 Punkten brachte die Aktie auf 48.500,00. Sumitomo Electric Industries Ltd. (TYO: 5802) rundete das Trio der Tagesgewinner ab und stieg um 6,85 Prozent oder 790,00 Punkte auf 12.320,00.

Verlierer des Tages

Auf der Verliererseite stand Obayashi Corp. (TYO: 1802) mit einem Minus von 4,48 Prozent oder 149,00 Punkten, die Aktie schloss bei 3.178,00. Disco Corp (TYO: 6146) verlor 4,34 Prozent oder 3.700,00 Punkte und endete bei 81.550,00. Kajima Corp. (TYO: 1812) gab um 3,77 Prozent oder 231,00 Punkte auf 5.899,00 nach.

Das Gesamtbild an der Tokioter Börse zeigte eine klare Dominanz der Verlierer: 2.326 fallende Werte standen lediglich 1.201 Gewinnern gegenüber, während 242 Aktien unverändert aus dem Handel gingen. Trotz des positiven Abschlusses des Leitindex spiegelt diese Marktbreite eine gewisse Zurückhaltung unter den Marktteilnehmern wider.

Volatilität und Rohstoffmärkte

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank deutlich um 6,71 Prozent auf 34,78. Ein rückläufiger Volatilitätsindex signalisiert in der Regel nachlassende Unsicherheit am Markt – ein positives Zeichen für die Stabilität des japanischen Aktienmarktes.

An den Rohstoffmärkten gab Rohöl der Sorte WTI zur Lieferung im Juli um 0,37 Prozent oder 0,30 US-Dollar auf 80,45 US-Dollar pro Barrel nach. Brent-Öl zur Lieferung im August fiel um 0,55 Prozent oder 0,46 US-Dollar auf 82,71 US-Dollar pro Barrel. Der Gold-Future für August verlor 0,11 Prozent oder 4,68 US-Dollar und wurde bei 4.346,92 US-Dollar pro Feinunze gehandelt.

Währungen und US-Dollar-Index

Im Devisenhandel sank das Währungspaar USD/JPY um 0,07 Prozent auf 160,20 – der japanische Yen wertete damit leicht gegenüber dem US-Dollar auf. EUR/JPY fiel um 0,12 Prozent auf 185,62. Der US-Dollar-Index-Future hingegen stieg leicht um 0,06 Prozent auf 99,44 und signalisierte damit eine marginale Stärke des Greenback gegenüber einem breiten Währungskorb.

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