Newmont und Imperial Metals erhalten 500 Mio. USD für Red-Chris-Mine
Kanadas Regierung fördert den Übergang zum Block-Caving-Verfahren in der Kupfer-Gold-Mine in British Columbia.

Imperial Metals und sein Joint-Venture-Partner Newmont Corporation sichern sich 500 Millionen US-Dollar an staatlicher Unterstützung für die Erweiterung der Red-Chris-Mine in British Columbia. Die Mittel stammen aus dem Canada-British Columbia Cooperative Prospectivity Agreement und sollen den Übergang vom Tagebau zum unterirdischen Block-Caving-Verfahren finanzieren. Das an der Toronto Stock Exchange (TSX) notierte Unternehmen Imperial Metals hat die Zusage offiziell bestätigt.
Das Block-Caving-Verfahren ist eine Bergbaumethode, bei der Erzkörper in großer Tiefe durch kontrolliertes Einbrechen des Gesteins abgebaut werden. Es gilt als besonders kosteneffizient für große, niedriggradige Lagerstätten und ermöglicht den Abbau von Erzen, die im Tagebau wirtschaftlich nicht mehr rentabel wären. Für die Red-Chris-Mine bedeutet dieser Übergang eine erhebliche Verlängerung der Betriebsdauer.
Jahrzehntelanger Bergbau als Ziel
Das Projekt soll die Lebensdauer der aktuellen Red-Chris-Mine um rund 14 Jahre verlängern und legt laut Imperial den Grundstein für Jahrzehnte potenziellen zusätzlichen Bergbaus. Newmont schließt derzeit eine endgültige Machbarkeitsstudie für das Projekt ab, während das Joint Venture den internen Genehmigungsprozess in Richtung einer finalen Investitionsentscheidung durchläuft. Im Juni hatte Newmont bereits entscheidende behördliche Genehmigungen erhalten, die den Weg für den Übergang freimachen.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Projekts ist erheblich: Während der Bauphase sollen mehr als 1.800 Arbeitsplätze entstehen. Im laufenden Betrieb wird eine Gesamtbelegschaft von 1.500 Mitarbeitern erwartet, einschließlich saisonaler Spitzenpositionen. „Es stellt eine bedeutende Gelegenheit dar, langfristigen Wert für die Aktionäre von Imperial zu schaffen, die Lieferketten für kritische Mineralien zu stärken und langfristige Vorteile für lokale Gemeinschaften, indigene Partner, British Columbia und Kanada zu erzielen", erklärt Imperial Metals.
Strategische Bedeutung für kritische Mineralien
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Zur AktienanalyseDie Red-Chris-Mine ist ein Kupfer-Gold-Betrieb, der im Rahmen eines Joint Ventures geführt wird. Imperial Metals hält dabei einen Anteil von 30 Prozent, während Newmont die verbleibenden 70 Prozent kontrolliert. Kupfer gilt weltweit als kritisches Mineral für die Energiewende, da es in großen Mengen für Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien und Stromnetze benötigt wird.
Die staatliche Förderung in Höhe von 500 Millionen US-Dollar unterstreicht das strategische Interesse Kanadas an der heimischen Produktion kritischer Rohstoffe. Für deutsche Anleger ist das Projekt insbesondere im Kontext der globalen Kupfernachfrage relevant, die durch die Dekarbonisierung der Wirtschaft langfristig stark ansteigen dürfte. Die Zusage der kanadischen Regierung stärkt die Wirtschaftlichkeit des Projekts erheblich und reduziert das Finanzierungsrisiko für die Projektpartner.


