Newmont: Erdbebenschäden an Cadia-Goldmine in Australien unbedeutend
Nach seismischer Aktivität in New South Wales zeigen Inspektionen nur minimale Schäden – Produktion kehrt zum Normalbetrieb zurück.

Der globale Goldproduzent Newmont Corporation hat nach einem Erdbeben der Stärke 4,5 in der australischen Region Central West von New South Wales Entwarnung gegeben. Inspektionen der unterirdischen Bereiche der Cadia-Mine ergaben lediglich minimale Schäden. Das Unternehmen hatte den Untertagebetrieb am 15. April vorübergehend eingestellt, nachdem am späten 14. April seismische Aktivitäten registriert worden waren.
Newmont reagierte unmittelbar auf das Erdbeben und aktivierte alle Sicherheitsprotokolle. Dazu gehörte die vollständige Evakuierung des Personals aus den unterirdischen Bereichen an die Oberfläche. Das Unternehmen meldete keine Verletzten infolge des Vorfalls – ein wichtiger Aspekt angesichts der Komplexität des Untertagebetriebs.
Inspektionsergebnisse und Betriebslage
In einer offiziellen Stellungnahme erklärte Newmont: „Die Inspektionen zeigen, dass zwar in bestimmten untertägigen Bereichen Schäden vorhanden sind, diese jedoch nicht signifikant ausfallen. Die Verarbeitungsbetriebe wurden stetig hochgefahren und kehren zu einem normalen Durchsatz zurück." Damit zeichnet das Unternehmen ein beruhigendes Bild der Lage an einem seiner bedeutendsten Produktionsstandorte.
Besonders wichtig für die Bewertung des Vorfalls ist der Zustand der Oberflächeninfrastruktur. Newmont bestätigte, dass sämtliche Oberflächenanlagen – einschließlich der Abraumbecken und Dämme – unmittelbar nach dem Erdbeben inspiziert wurden. Zum Zeitpunkt der Meldung wurden dabei keinerlei Schäden festgestellt, was mögliche Umweltrisiken deutlich mindert.
Auf Basis der aktuellen Einschätzungen geht Newmont nicht davon aus, dass die kurzfristige Produktion nennenswert beeinträchtigt wird. Das Unternehmen setzt die Bewertungsarbeiten unter Tage jedoch fort, um den genauen Zeitplan für die vollständige Wiederaufnahme des Betriebs festzulegen.
Mögliche Langzeitfolgen noch unklar
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Zur AktienanalyseOffen bleibt die Frage nach möglichen längerfristigen Auswirkungen auf die Produktion. Newmont prüft weiterhin, ob der Vorfall über die kurzfristige Betriebsunterbrechung hinaus Konsequenzen haben könnte. Entsprechende Bewertungsarbeiten laufen noch.
Die Cadia-Mine gilt als einer der wichtigsten Goldproduktionsstandorte von Newmont in Australien und ist für den globalen Konzern von erheblicher strategischer Bedeutung. Seismische Ereignisse in der Region sind zwar nicht ungewöhnlich, erfordern jedoch stets eine sorgfältige Überprüfung der Infrastruktur und der Sicherheit des Personals. Der schnelle und geordnete Ablauf der Evakuierung sowie die zügige Wiederaufnahme der Verarbeitungsbetriebe deuten darauf hin, dass die bestehenden Notfallpläne des Unternehmens effektiv griffen.


