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New Brunswick verlässt Elon Musks X-Plattform wegen Sicherheitsbedenken

Kanadische Provinz zieht sich von Social-Media-Dienst zurück – Bedenken über schädliche Inhalte und KI-Missbrauch

New Brunswick verlässt Elon Musks X-Plattform wegen Sicherheitsbedenken

Die kanadische Provinz New Brunswick hat sich von der Social-Media-Plattform X zurückgezogen, die dem Tesla-CEO Elon Musk gehört. Premierministerin Susan Holt gab am Donnerstag bekannt, dass die Provinzregierung den Dienst nicht mehr für ihre offizielle Kommunikation nutzen wird. Die Entscheidung reiht sich ein in eine wachsende Liste öffentlicher Institutionen weltweit, die sich von der Plattform distanzieren.

Als Hauptgrund nannte die Regierung "Berichte über schädliche Inhalte und unzureichende Schutzmaßnahmen". Holt erklärte, dass die jüngste Entwicklung der Plattform das Vertrauen untergraben habe, sie im Einklang mit den Werten und Verpflichtungen gegenüber den Bürgern nutzen zu können. Die Premierministerin betonte, dass ein grundlegender Zusammenbruch der Beziehung zwischen der Plattform und dem öffentlichen Interesse eingetreten sei.

Ermittlungen gegen KI-Chatbot Grok

Die Bedenken haben sich verschärft, nachdem globale Regulierungsbehörden Untersuchungen gegen X und dessen Muttergesellschaft xAI eingeleitet haben. Im Fokus steht der Missbrauch des Grok-Chatbots, der zur Erstellung nicht einvernehmlicher sexualisierter Bilder verwendet wurde. Diese Vorfälle haben erhebliche Fragen zur Benutzersicherheit und Unternehmensethik aufgeworfen.

"Der Schutz der Sicherheit und des Wohlergehens junger Menschen ist eine Kernaufgabe der Regierung", erklärte Holt. Die Provinzregierung sieht es als ihre Pflicht, ein digitales Umfeld aufrechtzuerhalten, das den Schutz der schutzbedürftigsten Bürger in den Vordergrund stellt.

Alternative Kommunikationskanäle

Bürger von New Brunswick, die offizielle Aktualisierungen suchen, werden künftig auf alternative digitale Kanäle umgeleitet. Dazu gehören Facebook, Instagram und die aufstrebende Plattform Bluesky. Dieser strategische Schwenk spiegelt einen breiteren internationalen Trend wider, bei dem Regierungsbehörden ihre Abhängigkeit von X kritisch überprüfen und neu bewerten.

Die Entscheidung New Brunswicks könnte weiteren Druck auf Elon Musk ausüben, die Richtlinien zur Inhaltsmoderation und den Umgang mit künstlicher Intelligenz auf seiner Plattform zu überdenken.

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