Neuseeland: Immobilienpreise sinken im Januar um 1,2 Prozent
Saisonale Urlaubsflaute und schwere Unwetter belasten die Nachfrage auf dem neuseeländischen Wohnungsmarkt.

Die Immobilienpreise in Neuseeland sind im Januar um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Das Real Estate Institute of New Zealand (REINZ) führt den Rückgang auf die typische Urlaubsflaute und schwere Unwetter auf der Nordinsel zurück. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch ein leichtes Plus von 0,4 Prozent.
Die Zahl der Hausverkäufe brach im Vergleich zum Dezember um 8,9 Prozent ein. Auch im Jahresvergleich gab es einen Rückgang von 0,6 Prozent gegenüber Januar 2025. Die schwachen Verkaufszahlen spiegeln die traditionell ruhige Phase während der Sommermonate wider.
Saisonale Effekte dominieren das Marktgeschehen
"Die Interpretation des Marktes über den Sommer kann eine Herausforderung sein, da die Aktivität zwischen November und Februar oft eher saisonale Muster als fundamentale Verschiebungen widerspiegelt", erklärte Lizzy Ryley, Chief Executive des REINZ. Die saisonbereinigten Daten zeigen ein weitgehend stabiles Preisniveau.
Ryley betonte, dass sich das Vertrauen der Käufer allmählich wieder aufbaue, jedoch keine schnelle Beschleunigung zu erwarten sei. Die ungewöhnlich schweren Unwetter in Teilen der Nordinsel haben zusätzlich die Marktaktivität im Januar gedämpft.
Ausblick für den neuseeländischen Immobilienmarkt
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Zur AktienanalyseDer neuseeländische Immobilienmarkt durchläuft derzeit eine Phase der Stabilisierung nach den starken Preisanstiegen der vergangenen Jahre. Für deutsche Anleger, die in Immobilien im pazifischen Raum investieren, bleibt Neuseeland trotz der aktuellen Schwäche ein interessanter Markt mit langfristigem Potenzial.
Experten erwarten, dass sich die Marktaktivität mit dem Ende der Sommerpause im Februar und März wieder normalisieren wird. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die leichte Jahressteigerung von 0,4 Prozent der Beginn einer nachhaltigen Erholung ist.

