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Neue IPOs handeln wie SpaceX: Diese Kennzahl schützt Anleger

Investor Greg Morton erklärt, wie Anleger bei neuen Börsengängen wie SpaceX die besten Chancen finden – ohne sich die Finger zu verbrennen.

Neue IPOs handeln wie SpaceX: Diese Kennzahl schützt Anleger

Neue Börsengänge locken Anleger mit großen Versprechen – doch nicht jeder IPO hält, was er verspricht. Die Aktie von Bending Spoons (BSP) liefert derzeit eine vielbeachtete Lektion im Umgang mit Liquidität bei Börsengängen. Diese Lektion gewinnt laut Experten auch für andere aktuelle IPOs wie die Aktie von Space Exploration Technologies (SPCX) zunehmend an Bedeutung.

Investor Greg Morton erläutert im Podcast „Investing with IBD" von Investor's Business Daily seinen Ansatz für den Handel mit frisch notierten Aktien. Sein zentraler Grundsatz: Es geht nicht darum, jeden neuen Börsengang zu handeln, sondern die besten herauszufiltern. Für deutsche Privatanleger, die ebenfalls Zugang zu US-amerikanischen IPOs suchen, ist dieser Selektionsgedanke besonders relevant.

Liquidität als entscheidende Kennzahl bei IPOs

Im Mittelpunkt von Mortons Strategie steht eine spezifische Kennzahl, die Anleger vor den typischen Fallstricken frisch gelisteter Aktien schützen soll: die Liquidität. Gerade bei neuen Börsengängen ist das Handelsvolumen oft gering, die Spreads zwischen Kauf- und Verkaufskurs können erheblich sein – und das Risiko, zu einem ungünstigen Preis ein- oder auszusteigen, ist entsprechend hoch.

Das Beispiel Bending Spoons (BSP) verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Liquiditätssituation eines frisch gelisteten Unternehmens genau zu analysieren, bevor man eine Position eingeht. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert, in einem illiquiden Markt festzusitzen – mit potenziell erheblichen Verlusten.

SpaceX als Testfall für die neue IPO-Strategie

Die Aktie von Space Exploration Technologies (SPCX) steht exemplarisch für den Hype, der neue Börsengänge begleiten kann. Unternehmen mit großen Namen und ambitionierten Visionen ziehen naturgemäß viel Aufmerksamkeit auf sich – was die rationale Bewertung erschwert. Genau hier setzt Mortons Ansatz an: Statt dem Hype zu folgen, empfiehlt er, gezielt auf die Qualität und Handelbarkeit der jeweiligen Aktie zu achten.

Für Privatanleger in Deutschland, die über US-Broker oder entsprechende Handelsplattformen Zugang zu amerikanischen IPOs haben, bietet dieser disziplinierte Ansatz eine wertvolle Orientierung. Der Selektionsprozess – also das bewusste Aussortieren ungeeigneter Börsengänge – kann langfristig den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.

Was Anleger aus dieser Lektion mitnehmen sollten

Die wichtigsten Punkte aus Mortons Ansatz lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Nicht jeden IPO handeln, sondern gezielt die besten auswählen
  • Liquidität als zentrale Kennzahl vor dem Einstieg prüfen
  • Das Beispiel Bending Spoons (BSP) als Lehrfall für Liquiditätsrisiken bei Börsengängen nutzen
  • Auch bei gehypten Namen wie SpaceX (SPCX) diszipliniert und analytisch vorgehen

Die Lektion aus dem Bending-Spoons-Beispiel ist klar: Wer bei neuen Börsengängen nicht auf die richtigen Kennzahlen achtet, läuft Gefahr, sich die Finger zu verbrennen – unabhängig davon, wie vielversprechend ein Unternehmen auf den ersten Blick erscheinen mag.

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