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Neo Energy: Verzögerung bei DMPR-Genehmigung für Beatrix-4-Bergbaurecht

Neo Energy Metals und Sibanye-Stillwater verlängern Fristen für südafrikanische Bergbaugenehmigungen um sechs Monate – Produktionsziel 2027 bleibt bestehen.

Neo Energy: Verzögerung bei DMPR-Genehmigung für Beatrix-4-Bergbaurecht

Das Uran- und Goldunternehmen Neo Energy Metals hat seine Aktionäre über eine Verzögerung bei der Genehmigung durch das südafrikanische Ministerium für Bodenschätze und Erdöl (DMPR) informiert. Gemeinsam mit Partner Sibanye-Stillwater wurden die Fristen für den Erhalt der behördlichen Genehmigungen für das Bergbaurecht am Schacht Beatrix 4 um sechs Monate verlängert. Das Projekt umfasst das Uranprojekt Beisa und ist ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie von Neo Energy.

Ursprünglich hatten die beiden Unternehmen erwartet, dass das DMPR die Ausgliederung des Bergbaurechts für den Schacht Beatrix 4 bis Juni dieses Jahres genehmigen würde (Schritt 1). Die Genehmigung für die anschließende Übertragung des Bergbaurechts an Neo Energy (Schritt 2) war für Dezember vorgesehen. Bis zum 4. Juni hatte das Ministerium jedoch noch keine entsprechende Genehmigung erteilt.

Neue Fristen und weiteres Vorgehen

Als Reaktion auf die ausbleibende Genehmigung haben Neo Energy und Sibanye-Stillwater die Frist für Schritt 1 auf den 6. Dezember dieses Jahres verlängert. Sobald diese Genehmigung vorliegt, wird Neo Energy den Antrag für die Übertragung des Bergbaurechts stellen. Die Frist für diesen zweiten regulatorischen Schritt wurde bis Juni 2027 ausgedehnt.

CEO und COO Theo Botoulas zeigte sich trotz der Verzögerung zuversichtlich: „Obwohl wir auf den Abschluss der behördlichen Genehmigungen für Schritt 1 gehofft hatten, handelt es sich hierbei um administrative Prozesse, die routinemäßig zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen können. Unser Austausch mit dem Ministerium ist konstruktiv, es liegen keine wesentlichen Einwände vor, und wir erwarten positive Ergebnisse für beide Anträge." Botoulas betonte zudem, dass das Ziel für den Produktionsstart im Dezember 2027 unverändert bestehe.

Zwei Projekte mit bedeutenden Ressourcen

Neo Energy, das an der Londoner Börse (LSE) sowie an den südafrikanischen A2X Markets notiert ist, plant für dieses Jahr zudem ein potenzielles Listing am Main Board der Johannesburger Börse (JSE). Das Unternehmen hält in Südafrika zwei strategisch bedeutende Projekte: New Beisa und Henkries. Zusammen verfügen diese über eine kombinierte Ressource von 31,5 Millionen Pfund Uran und 1,2 Millionen Unzen Gold.

Das Uran-Gold-Projekt New Beisa – künftig als „New Beisa Node" bezeichnet – ist eine Brownfield-Erschließung auf dem Gelände des Schachts Beatrix 4 nahe Virginia in den Free State Goldfields. Für dieses Projekt erwartet Neo Energy eine Anfangsproduktion von rund 810.000 Pfund Uran pro Jahr sowie 52.000 Unzen Gold pro Jahr. Brownfield-Projekte nutzen bestehende Infrastruktur und gelten daher als weniger kapitalintensiv als Greenfield-Vorhaben.

Henkries: Oberflächennahes Uranprojekt im Northern Cape

Das zweite Projekt, das Uranprojekt Henkries – künftig „The Henkries Node" –, befindet sich im Northern Cape und ist eine oberflächennahe Uranlagerstätte in sogenannten Paläokanälen, also alten, versandeten Flussbetten. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2024 prognostiziert eine Produktion von rund 580.000 Pfund Uran pro Jahr. Der anfängliche Kapitalbedarf für die Erschließung dieses Projekts wird auf 65 Millionen US-Dollar geschätzt.

Für Anleger, die den globalen Uranmarkt im Blick haben, bleibt Neo Energy damit ein Unternehmen in einer entscheidenden Entwicklungsphase. Die behördlichen Verzögerungen in Südafrika sind zwar ein Rückschlag im Zeitplan, doch das Management sieht keine grundlegenden Hindernisse für die Umsetzung seiner Pläne.

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