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Nahostkonflikt: Fluggesellschaften streichen massenhaft Flüge in die Region

Dutzende internationale Airlines haben Verbindungen nach Tel Aviv, Dubai und Beirut gestrichen oder stark eingeschränkt.

Nahostkonflikt: Fluggesellschaften streichen massenhaft Flüge in die Region

Die Eskalation im Nahostkonflikt zwingt immer mehr internationale Fluggesellschaften zur Streichung ihrer Verbindungen in die Region. Betroffen sind vor allem Ziele wie Tel Aviv, Beirut, Dubai, Riad und Amman. Die Aussetzungen gelten teils bis weit in den Sommer hinein.

Griechenlands größte Fluggesellschaft Aegean Airlines hat Flüge nach Tel Aviv, Beirut und Amman bis zum 22. April gestrichen. Flüge nach Erbil und Bagdad sind sogar bis zum 24. Mai ausgesetzt. Auch Verbindungen nach Dubai und Riad wurden vorübergehend eingestellt.

Die lettische airBaltic hat alle Flüge nach Tel Aviv bis zum 29. April gestrichen. Besonders auffällig: Sämtliche Flüge nach Dubai bleiben bis zum 24. Oktober ausgesetzt – ein Zeitraum von rund sieben Monaten.

Großfluggesellschaften reagieren mit weitreichenden Streichungen

Air France hat Flüge nach Tel Aviv und Beirut bis zum 4. April sowie nach Dubai und Riad bis zum 31. März gestrichen. Die KLM-Schwestergesellschaft geht noch weiter und setzt Flüge nach Tel Aviv, Riad, Dammam und Dubai bis zum 17. Mai aus. Air Canada hat alle Verbindungen nach Tel Aviv und Dubai bis zum 7. September eingestellt.

Die US-amerikanische Delta Air Lines hat ihre Flüge zwischen New York und Tel Aviv gestrichen. Die Wiederaufnahme der Strecke Atlanta–Tel Aviv wurde auf den 5. September verschoben. Der geplante Start der Verbindung Boston–Tel Aviv wurde sogar auf unbestimmte Zeit verschoben.

Cathay Pacific aus Hongkong hat alle Passagierflüge nach Dubai und Riad bis zum 31. Mai gestrichen. Um der steigenden Nachfrage nach Europa gerecht zu werden, bietet die Airline im April zusätzliche Flüge nach London, Paris und Zürich an.

Israelische und arabische Carrier im eingeschränkten Betrieb

Die israelische El Al teilte mit, dass für Kunden mit geplantem Abflug aus Israel bis zum 11. April die Flüge einschließlich der Rückflüge gestrichen wurden. Die Airline führt lediglich eine begrenzte Anzahl von Verbindungen zu wichtigen Zielen durch.

Die Fluggesellschaften der Vereinigten Arabischen Emirate operieren nach der teilweisen Wiederöffnung des regionalen Luftraums mit reduziertem Flugplan. Etihad Airways unterhält nach eigenen Angaben kommerzielle Verbindungen zwischen Abu Dhabi und rund 80 Zielen weltweit.

Für deutsche Reisende bedeutet die Situation erhebliche Einschränkungen bei der Reiseplanung in den Nahen Osten und die Golfregion. Passagiere sollten vor geplanten Reisen dringend den aktuellen Flugstatus bei ihrer Airline prüfen und mit weiteren Änderungen rechnen.

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