Nahost-Hoffnung treibt Märkte – Ölpreise auf Rekordkurs
Ein kuwaitischer Öltanker vor der Küste Dubais brennt, iranische Raketen treffen Golfstaaten – und dennoch steigen die Börsen. Der Grund: US-Präsident Donald Trump hat laut einem Bericht des Wall Street Journal signalisiert, die Militärkampagne gegen Iran beenden zu wollen. Diese widersprüchliche Gemengelage prägt das Marktgeschehen zum Monatsende März.
Der DAX schloss den letzten Handelstag im März mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 22.680 Punkten – dennoch steht für den Gesamtmonat ein herber Verlust von rund zehn Prozent zu Buche. An der Wall Street fiel die Reaktion auf Trumps Aussagen noch deutlicher aus: Der Dow Jones Industrial legte zu Handelsbeginn um 1,3 Prozent auf 45.784 Punkte zu und setzte sich damit weiter von der psychologisch wichtigen Marke von 45.000 Punkten ab. Auch wenn der März mit einem Minus von 6,5 Prozent abschließt – der schwächste Monat seit September 2022 – überwiegt kurzfristig der Optimismus. Der S&P 500 stieg um 1,5 Prozent auf 6.438 Punkte, der technologielastige Nasdaq 100 legte 1,6 Prozent auf 23.326 Punkte zu.
Doch Marktexperten mahnen zur Vorsicht. „Das haben wir in den vergangenen Wochen mehrfach gesehen: Aussagen des US-Präsidenten sorgten zunächst für Zuversicht, die dann jedoch rasch wieder verflog
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