Nachbeben erschüttert Caracas nach verheerenden Erdbeben in Venezuela
Ein Beben der Stärke 4,6 trifft den Norden von Caracas – nach zwei schweren Erdbeben mit fast 1.500 Todesopfern.

Ein Nachbeben der Stärke 4,6 hat am frühen Montagmorgen den Norden von Caracas erschüttert. Der U.S. Geological Survey bestätigte das Beben, das sich in einer Tiefe von 10 Kilometern ereignete. Unmittelbar nach dem Nachbeben wurden laut Jorge Rodriguez, dem Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, keine Schäden gemeldet.
Rodriguez teilte die Informationen über die sozialen Medien mit und beruhigte damit die Bevölkerung nach einer bereits dramatischen Woche. Das Nachbeben folgt auf zwei schwere Erdbeben, die Venezuela am vorangegangenen Mittwoch erschütterten. Diese hatten verheerende Folgen für das südamerikanische Land.
Fast 1.500 Todesopfer nach den Erdbeben vom Mittwoch
Die beiden schweren Erdbeben vom Mittwoch forderten nach Angaben von Nationalversammlungspräsident Rodriguez fast 1.500 Todesopfer. Venezuela steht damit vor einer humanitären Katastrophe enormen Ausmaßes. Die genaue Zahl der Verletzten und Vermissten wurde in den vorliegenden Berichten nicht genannt.
Angesichts des massiven Ausmaßes der Katastrophe haben mehrere Länder rasch reagiert und humanitäre Hilfe nach Venezuela entsandt. Zu den Ländern, die Unterstützung leisteten, gehören die USA, Argentinien und El Salvador. Die internationale Gemeinschaft zeigte damit Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung Venezuelas.
Internationale Hilfe für Venezuela
Die Entsendung humanitärer Hilfe durch die USA ist dabei besonders bemerkenswert, da das Verhältnis zwischen Washington und Caracas seit Jahren als angespannt gilt. Argentinien und El Salvador schlossen sich den Hilfsmaßnahmen ebenfalls an und unterstrichen damit den überparteilichen Charakter der internationalen Katastrophenhilfe.
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Zur AktienanalyseVenezuela ist geologisch in einer seismisch aktiven Zone gelegen. Erdbeben sind in der Region keine Seltenheit, doch ein Ereignis dieser Stärke und mit einer solchen Opferzahl stellt eine außergewöhnliche Katastrophe dar. Nachbeben wie das aktuelle Beben der Stärke 4,6 sind nach starken Erdbeben typisch und können noch Tage oder Wochen nach dem Hauptbeben auftreten.
Die Bevölkerung in der Hauptstadtregion Caracas und den umliegenden Gebieten bleibt weiterhin in Alarmbereitschaft. Behörden und internationale Hilfsorganisationen arbeiten daran, die Lage zu stabilisieren und die Betroffenen zu versorgen. Weitere Entwicklungen werden in den kommenden Tagen erwartet.


