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M&T Bank steigert Quartalsgewinn dank höherer Zinserträge deutlich

Die US-Regionalbank aus Buffalo übertrifft Vorjahreswerte bei Zinsüberschuss, Treuhanderträgen und Nettogewinn spürbar.

M&T Bank steigert Quartalsgewinn dank höherer Zinserträge deutlich

Die M&T Bank hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg erzielt. Getragen wurde das Ergebnis von höheren Zinserträgen sowie gestiegenen Treuhanderträgen. Das anhaltend hohe Zinsniveau in den USA erweist sich damit erneut als wichtiger Wachstumstreiber für das Kreditinstitut mit Sitz in Buffalo, New York.

Der Zinsüberschuss – also die Differenz zwischen den Zinsen, die die Bank auf Einlagen zahlt, und den Zinserträgen aus vergebenen Krediten – stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent auf 1,79 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig weitete sich die vierteljährliche Nettozinsmarge um 8 Basispunkte auf 3,70 Prozent aus. Diese Kennzahl gilt als wichtiger Indikator für die Profitabilität einer Bank im Kreditgeschäft.

Unternehmen und Verbraucher haben sich offenbar zunehmend an das Hochzinsumfeld angepasst und nehmen weiterhin Kredit- und Investitionsmöglichkeiten wahr. Davon profitiert die M&T Bank unmittelbar, da die Nachfrage nach Finanzierungen trotz des erhöhten Zinsniveaus stabil bleibt.

Zinsunabhängige Erträge und Kreditvolumen legen zu

Auch das zinsunabhängige Ergebnis entwickelte sich positiv: Es stieg im zweiten Quartal auf 740 Millionen US-Dollar, nach 683 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Besonders die Treuhanderträge legten zu – von 182 Millionen auf 197 Millionen US-Dollar. Lediglich die Erträge aus dem Hypothekengeschäft gaben leicht nach und sanken um 2 Prozent auf 127 Millionen US-Dollar.

Das gesamte Kreditvolumen der Bank erhöhte sich im Quartal von 135,4 Milliarden auf 141,4 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg, der die anhaltende Kreditnachfrage unterstreicht. Gleichzeitig sank die Risikovorsorge für Kreditverluste leicht von 125 Millionen auf 120 Millionen US-Dollar, was auf eine stabile Kreditqualität im Portfolio hindeutet.

Nettogewinn je Aktie springt deutlich an

Unterm Strich stieg der für Stammaktionäre verfügbare Nettogewinn in den drei Monaten bis zum 30. Juni auf 781 Millionen US-Dollar, nach 679 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Je Aktie entspricht das einem Ergebnis von 5,32 US-Dollar, gegenüber 4,24 US-Dollar im Vorjahr – ein Anstieg von rund 25 Prozent.

Die M&T Bank gehört zu den größeren regionalen Bankinstituten der USA und ist vor allem im Nordosten des Landes aktiv. Für deutsche Anleger, die in US-Bankaktien investiert sind oder das amerikanische Bankensystem beobachten, liefern solche Quartalszahlen wichtige Hinweise auf die Verfassung des US-Kreditmarktes. Das robuste Ergebnis der M&T Bank reiht sich in eine Berichtssaison ein, in der viele US-Banken vom anhaltend hohen Zinsniveau profitieren konnten.

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