Morgan Stanley streicht weltweit rund 2.500 Stellen in allen Bereichen
Die US-Investmentbank baut drei Prozent ihrer globalen Belegschaft ab – betroffen sind sämtliche Geschäftsbereiche.

Morgan Stanley baut weltweit rund 2.500 Stellen ab. Das entspricht etwa drei Prozent der gesamten Belegschaft des US-amerikanischen Finanzkonzerns, der aktuell rund 83.000 Mitarbeiter beschäftigt. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Die Entlassungen treffen Mitarbeiter quer durch alle Geschäftsbereiche der Bank. Betroffen sind sowohl das Investmentbanking und das Handelsgeschäft als auch die Bereiche Wealth Management und Asset Management. Dabei trifft der Stellenabbau sowohl Front-Office-Mitarbeiter, also etwa Händler und Berater, als auch Back-Office-Kräfte in Verwaltung und Abwicklung.
Leistung und Strategie als Begründung
Laut der zitierten Person stehen die Kürzungen im Zusammenhang mit individueller Mitarbeiterleistung sowie einer Anpassung der Geschäftsprioritäten und Standortstrategien. Solche Maßnahmen sind in der Bankenbranche nicht ungewöhnlich – regelmäßige Leistungsüberprüfungen mit anschließenden Stellenstreichungen gehören bei Großbanken wie Morgan Stanley zum üblichen Steuerungsinstrumentarium.
Morgan Stanley ist eine der führenden Investmentbanken weltweit und zählt neben Goldman Sachs und JPMorgan zu den bedeutendsten Adressen der Wall Street. Für deutsche Anleger ist die Aktie (NYSE: MS) als Vergleichswert zu europäischen Banken wie Deutsche Bank oder UBS relevant. Der aktuelle Stellenabbau dürfte die Kostenstruktur des Konzerns kurzfristig entlasten und könnte die Margen im laufenden Geschäftsjahr positiv beeinflussen.
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Zur AktienanalyseIn der gesamten Bankenbranche hat der Druck auf Stellenabbau zuletzt wieder zugenommen. Steigende Kosten, veränderte Marktbedingungen und der zunehmende Einsatz von Technologie und Künstlicher Intelligenz zwingen Finanzinstitute weltweit dazu, ihre Personalstrukturen anzupassen. Morgan Stanley hatte bereits in den vergangenen Jahren mehrere Entlassungsrunden durchgeführt.


