Morgan Stanley streicht 2.500 Stellen trotz Rekordjahr 2025
Die US-Investmentbank baut rund 3 Prozent der Belegschaft ab – in allen drei Hauptgeschäftsbereichen weltweit.

Morgan Stanley entlässt rund 2.500 Mitarbeiter und damit etwa drei Prozent seiner gesamten Belegschaft. Die Stellenstreichungen betreffen alle drei Hauptgeschäftsbereiche der Bank: Investmentbanking und Handel, Wealth Management sowie Investment Management. Betroffen sind Mitarbeiter sowohl in den USA als auch im Ausland.
Als Gründe für den Stellenabbau nennt die Bank veränderte Geschäfts- und Standortprioritäten sowie die individuelle Arbeitsleistung der betroffenen Mitarbeiter. Viele der Entlassungen erfolgten am Mittwoch, obwohl der Prozess bereits seit der Vorwoche läuft. Morgan Stanley beschäftigt insgesamt rund 83.000 Mitarbeiter weltweit.
Entlassungen trotz Rekordergebnissen
Die Maßnahmen kommen zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Morgan Stanley meldete für das Geschäftsjahr 2025 Rekordjahresumsätze – sowohl in der Investmentbanking- und Handelssparte als auch im Wealth Management. Damit reiht sich die Bank in eine Reihe von Wall-Street-Häusern ein, die 2025 eines der stärksten Jahre ihrer Geschichte verzeichneten. Großunternehmen schlossen mehr Deals ab, die Handelsabteilungen profitierten von erhöhter Marktvolatilität, und wohlhabende Kunden hielten ihre Ausgaben konstant hoch.
Im Bereich Wealth Management trifft es unter anderem Private Banker sowie Mitarbeiter im Back-Office. Einige der Entlassenen waren für die Vergabe von Hypotheken an Wealth-Management-Kunden zuständig. Es handelt sich nicht um den ersten Stellenabbau dieser Art: Morgan Stanley hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Runden von Personalkürzungen durchgeführt.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger ist Morgan Stanley vor allem als bedeutender Akteur im globalen Investment- und Wealth-Management-Geschäft relevant. Die Aktie des Unternehmens notiert an der New Yorker Börse und ist in zahlreichen internationalen Indizes und Fonds vertreten.


