Morgan Stanley kürt BlackLine zur besten Software-Aktie im schwachen Markt
Analyst sieht beschleunigtes Wachstum und attraktive Bewertung bei nur 13-fachem Free Cashflow

Morgan Stanley hat BlackLine Inc. zum Top-Pick im Softwaresektor erklärt. Analyst Chris Quintero begründet dies mit einer attraktiven Bewertung, beschleunigtem Wachstum und begrenztem Abwärtsrisiko. Die Investmentbank bekräftigt ihre Übergewichten-Empfehlung für den Anbieter von Finanzautomatisierungssoftware.
Der Softwaresektor befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase. Im Bereich Office of the CFO, zu dem BlackLine gehört, verloren Aktien im vergangenen Jahr durchschnittlich 39 Prozent an Wert. Zum Vergleich: Der gesamte Softwarebereich verzeichnete einen Rückgang von 23 Prozent. Quintero sieht darin jedoch eine Chance: "Sentiment und Bewertung wurden noch stärker bereinigt", erklärt der Analyst.
Für BlackLine zeichnet sich laut Morgan Stanley eine Trendwende beim jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) ab. Im dritten Quartal wurden Geschäfte im Wert von rund 4 Millionen Dollar verschoben. Für eine Beschleunigung des ARR-Wachstums auf 9 Prozent sind nun lediglich zusätzliche 10 Millionen Dollar erforderlich. Im vierten Quartal 2024 hatte BlackLine bereits 15 Millionen Dollar hinzugewonnen.
Starkes Wachstumspotenzial erkennbar
Das Management von BlackLine zeigt sich zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen ist bereits mit der Konsensschätzung von 9 Prozent Gesamtumsatzwachstum zufrieden. Recherchen von Morgan Stanley deuten auf einen starken Abschluss des vierten Quartals hin. Besonders positiv: Mehr als zehn Prozent der Kunden steigen auf das neue Preisgestaltungsmodell um.
Quintero hebt die eigenständige Wachstumsstory von BlackLine hervor. Anders als viele Wettbewerber im CFO-Software-Bereich profitiert das Unternehmen von strukturellen Vorteilen. Die Lösungen gelten als zentrale Aufzeichnungssysteme, die Unternehmen auch in schwierigen Zeiten nicht ersetzen.
Attraktive Bewertung als Kaufargument
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Zur AktienanalyseDie Bewertung spricht laut Morgan Stanley klar für einen Einstieg. BlackLine notiert beim 13-fachen des Free Cashflows für das Kalenderjahr 2027. Dies liegt deutlich unter dem Durchschnitt vergleichbarer Softwareunternehmen. Quintero resümiert: "Bei dieser attraktiven Bewertung bekräftigen wir unsere Einstufung als Top Pick."
Die Kombination aus bereinigter Bewertung, Wachstumsbeschleunigung und begrenztem Abwärtsrisiko macht BlackLine zur bevorzugten Wahl im Softwaresektor. Morgan Stanley sieht das Unternehmen als defensives Investment mit Aufwärtspotenzial in einem herausfordernden Marktumfeld.


