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Morgan Stanley hebt CapEx-Schätzungen für Amazon und Meta an

KI-Rechenzentrumsausgaben der Cloud-Hyperscaler könnten bis 2028 die Marke von 1,4 Billionen Dollar erreichen.

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Morgan Stanley hebt CapEx-Schätzungen für Amazon und Meta an

Morgan Stanley hat seine Schätzungen für die Investitionsausgaben (CapEx) von Meta Platforms und Amazon deutlich angehoben. Hintergrund ist der anhaltende Boom bei KI-Rechenzentren, der die Ausgaben der großen Cloud-Anbieter in bislang ungekannte Höhen treibt. Die Investmentbank veröffentlichte ihre aktualisierten Einschätzungen am Montag in einer Mitteilung an Kunden.

Laut den Analysten von Morgan Stanley könnten die Ausgaben für KI-Rechenzentren durch sogenannte Cloud-Hyperscaler – also die größten Anbieter von Cloud-Infrastruktur weltweit – bis zum Jahr 2028 die Marke von 1,4 Billionen US-Dollar erreichen. Diese Zahl verdeutlicht das enorme Investitionsvolumen, das die Technologiebranche derzeit in den Aufbau von KI-Kapazitäten steckt.

Renditen der KI-Ausgaben im Fokus

Im Mittelpunkt der Analyse steht eine zentrale Frage, die Investoren zunehmend beschäftigt: Welche Renditen erwirtschaften die massiven KI-Investitionen tatsächlich? Morgan-Stanley-Analyst Brian Nowak betonte in seiner Mitteilung, dass die Rentabilität der KI-Ausgaben eine der entscheidenden Debatten für beide Aktien – Meta (META) und Amazon (AMZN) – darstellt.

Diese Diskussion ist für Anleger von großer Bedeutung. Denn während die Ausgaben für KI-Infrastruktur rasant steigen, bleibt die Frage offen, wann und in welchem Umfang sich diese Investitionen in konkrete Umsatz- und Gewinnsteigerungen umwandeln. Gerade für langfristig orientierte Privatanleger ist dies ein entscheidender Bewertungsmaßstab.

Hyperscaler als Treiber des KI-Booms

Meta Platforms und Amazon gehören neben Microsoft, Alphabet und anderen zu den sogenannten Hyperscalern – Unternehmen, die globale Cloud- und KI-Infrastruktur in einem Ausmaß betreiben, das weit über klassische Rechenzentren hinausgeht. Beide Konzerne haben in den vergangenen Quartalen ihre Investitionsbudgets für KI-Infrastruktur erheblich ausgeweitet und signalisiert, diesen Kurs fortzusetzen.

Die Anhebung der CapEx-Schätzungen durch Morgan Stanley spiegelt wider, dass die Wall Street die Ausgabenbereitschaft dieser Unternehmen zunehmend höher einschätzt als bisher angenommen. Für Anleger bedeutet dies kurzfristig potenziell höhere Kosten und Druck auf die freien Cashflows der betroffenen Unternehmen.

Für deutsche Privatanleger, die in US-Technologieaktien investiert sind oder dies erwägen, unterstreicht die Analyse von Morgan Stanley die Wichtigkeit, die Kapitalrendite (Return on Investment) von KI-Ausgaben genau zu beobachten. Die Bewertungen von Meta und Amazon hängen maßgeblich davon ab, ob die milliardenschweren Investitionen in absehbarer Zeit messbare wirtschaftliche Ergebnisse liefern.

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