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Morgan Stanley CIO-Umfrage Q2: Microsoft und Sicherheitssoftware als klare Gewinner

IT-Budgetwachstum steigt leicht auf 3,8 Prozent – Microsoft und Sicherheitssoftware profitieren am stärksten laut Morgan Stanley.

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Morgan Stanley CIO-Umfrage Q2: Microsoft und Sicherheitssoftware als klare Gewinner

Die CIO-Umfrage von Morgan Stanley für das zweite Quartal 2026 zeichnet ein vorsichtig optimistisches Bild der globalen IT-Ausgaben. Laut Analyst Sanjit Singh erwarten Chief Information Officers (CIOs) für das laufende Jahr ein IT-Budgetwachstum von 3,8 Prozent – ein leichter Anstieg gegenüber den 3,7 Prozent aus dem Jahr 2025. Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 8. Mai bis zum 8. Juni 2026 durchgeführt.

Die Verbesserung entspricht einem Anstieg von 14 Basispunkten im Jahresvergleich. Damit liegt das erwartete Wachstum jedoch weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2019, der bei 4,1 Prozent lag. Der Trend zeigt also eine moderate Erholung, aber noch keine Rückkehr zu historischen Hochphasen.

Software als Wachstumstreiber

Innerhalb des Technologiesektors bleibt Software die am schnellsten wachsende Kategorie. CIOs prognostizieren für 2026 ein Softwarewachstum von 4,1 Prozent – ein Plus von 29 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr. Für die Bereiche Kommunikation, Hardware und IT-Dienstleistungen hingegen wird eine Verlangsamung erwartet.

Ein weiteres positives Signal liefert das sogenannte Up-to-Down-Verhältnis für potenzielle IT-Budgetrevisionen. Dieses verbesserte sich von 0,8x im ersten Quartal auf nun 1,2x – und markiert damit laut Morgan Stanley „den ersten Wert über 1,0x seit dem ersten Quartal 2024". Ein Wert über 1,0x bedeutet, dass mehr CIOs eine Erhöhung als eine Senkung ihrer Budgets in Betracht ziehen – ein positives Signal für die gesamte Technologiebranche.

KI bleibt Priorität Nummer eins – aber mit Fragezeichen

Bei den strategischen Prioritäten der befragten CIOs führt Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (KI/ML) die Liste mit einem Anteil von 18,0 Prozent klar an. Dahinter folgen Sicherheitssoftware mit 11,3 Prozent und die digitale Transformation mit 10,0 Prozent.

Allerdings gibt es einen bemerkenswerten Rückgang bei der sogenannten Netto-Defensivität von KI/ML: Diese sank im Quartalsvergleich von 10 Prozent auf 4 Prozent. Morgan Stanley interpretiert dies als Zeichen dafür, dass CIOs „kritischer hinterfragen, welche KI-Initiativen tatsächlich geschützt sind". Mit anderen Worten: Nicht jedes KI-Projekt gilt als unantastbar im Budget – die Priorisierung wird selektiver.

Microsoft und Sicherheit als klarste Profiteure

Morgan Stanley identifiziert einen relativ engen Kreis an Gewinnern. Microsoft wird erneut als der klarste börsennotierte Profiteur bei den zusätzlichen Ausgaben für generative KI, agentenbasierte Automatisierung und den Unternehmensvertrieb eingestuft. Dahinter folgen LLM-Anbieter sowie Amazon, Salesforce und Google.

Auf Kategorieebene hebt Morgan Stanley die Sicherheitssoftware besonders hervor. Sie gilt als „der eindeutigste Gewinner auf Kategorieebene, angesichts ihrer Priorität, Defensivität und der Aussicht auf beschleunigte Ausgaben". Für Anleger, die von den IT-Budgettrends profitieren möchten, liefert die Umfrage damit klare Orientierungspunkte: Sicherheit und Microsoft-Ökosystem stehen ganz oben auf der Agenda der Unternehmens-IT.

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