Montero Mining schließt 625-Meter-Bohrung bei Elvira-Goldprojekt ab
Das kanadische Explorationsunternehmen bestätigt ein ausgedehntes pyrithaltiges High-Sulphidation-Alterationssystem im Norden Chiles.

Montero Mining and Exploration Ltd. (TSXV: MON) hat das Bohrloch MON-ELV-02 auf seinem Goldprojekt Elvira im Norden Chiles erfolgreich bis zu einer Endtiefe von 625,25 Metern abgeschlossen. Das Unternehmen gab dies am 16. Juli 2026 bekannt. MON-ELV-02 stellt das erste abgeschlossene Bohrloch des Bohrprogramms 2026 dar und ist eine Wiederholungsbohrung des ursprünglichen Zielgebiets MON-ELV-01.
Das Bohrloch testete hochpriorisierte Explorationsziele, die durch geologische, geochemische und geophysikalische Interpretationen definiert wurden. Dabei kamen auch KI-gestützte und durch maschinelles Lernen unterstützte Datenintegrationsmethoden zum Einsatz. Vorläufige Kernbeobachtungen bestätigen die vorhergesagte vulkanische Abfolge über einer Dazit-Porphyr-Intrusion sowie ein ausgedehntes pyrithaltiges High-Sulphidation-Alterationssystem.
Vorläufige geologische Highlights
Die Überprüfung der vorläufigen Bohrkernbeobachtungen liefert mehrere bedeutende geologische Erkenntnisse. MON-ELV-02 durchteufte unter anderem:
- Stark alteriertes Vulkangestein von der Oberfläche bis 194,9 Meter Tiefe
- Einen Feldspat-Quarz-Amphibol-Porphyr von 194,9 Metern bis zum Bohrlochende
- Den interpretierten Kontakt zwischen Vulkanit und Porphyr bei etwa 195 Metern
- Eine weit verbreitete Quarz-Alunit-Pyrit-Alteration
- Die Oxidationsbasis bei etwa 253 Metern, unterhalb derer Sulfide besser erhalten sind
- Lokal vuggy Silica, Quarz-Pyrit-Alunit-Äderchen sowie hydrothermale Crackle-Brekzien
- Spuren von Chalkopyrit und anderen möglichen Sulfidphasen, die noch einer Laborbestätigung bedürfen
Das Porphyr-Intervall erstreckt sich über mehr als 430 Meter im Bohrloch und enthält moderaten bis lokal starken eingesprengten Pyrit, gröbere Pyrit-Aggregate sowie dünne Quarz-Pyrit-Äderchen.
Dr. Tony Harwood, President und CEO von Montero, kommentierte die Ergebnisse: „MON-ELV-02 hat unser Explorationsziel mit höchster Priorität erfolgreich getestet und liefert ermutigende Bestätigungen für unser integriertes Explorationsmodell bei Elvira. Das Bohrloch durchteufte die vorhergesagte vulkanische Abfolge, den darunter liegenden Porphyr und ein ausgedehntes High-Sulphidation-Alterationssystem mit weit verbreitetem Pyrit, was der interpretierten IP-Aufladbarkeitsanomalie entspricht. Laboranalysen werden bestimmen, ob diese geologischen Merkmale mit einer Gold-, Silber- oder Kupfermineralisierung in Verbindung stehen."
Integriertes Explorationsmodell bestätigt
Die Bohrungen bestätigen, dass die modellierte IP-Aufladbarkeitsreaktion einem ausgedehnten pyrithaltigen Sulfidsystem innerhalb des Porphyrs entspricht. Das Hauptintervall mit Sulfidführung beginnt unterhalb der Oxidationsbasis bei etwa 253 Metern und setzt sich durch einen Großteil des verbleibenden Bohrlochs fort. Dies liefert die geologische Bestätigung für das integrierte Zielmodell von Montero, das Geologie, Oberflächengeochemie, strukturelle Interpretation, IP-Aufladbarkeit und -Widerstand sowie dreidimensionale geologische Modellierung kombiniert.
Die vorläufige geologische Interpretation deutet darauf hin, dass die Porphyr-Intrusion nachträglich von einem späteren hydrothermalen High-Sulphidation-Ereignis überprägt wurde. Quarz-Alunit-Pyrit-Alteration, lokales vuggy Silica und weit verbreitete Sulfide zeigen, dass hydrothermale Flüssigkeiten tief in das intrusive Wirtsgestein eingedrungen sind. Es bleibt jedoch ungewiss, ob der durchteufte Porphyr die Quelle der hydrothermalen Flüssigkeiten war oder ob eine separate, tiefere mineralisierende Intrusion vorhanden ist.
Falls der durchteufte Porphyr die Quelle war, könnte die vertikale Überschneidung von porphyrbezogener und High-Sulphidation-Alteration auf ein sogenanntes teleskopiertes hydrothermales System hindeuten – ein geologisches Phänomen, bei dem verschiedene Alterationsphasen übereinander gestapelt auftreten und häufig mit bedeutenden Erzlagerstätten assoziiert sind.
Nächste Schritte und Laboranalysen
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Zur AktienanalyseDie Kernprotokollierung, das Sägen und die Probenahme werden fortgesetzt. Erste Probenchargen wurden bereits dem AAA-Labor zur Analyse übergeben. Die Ergebnisse sollen verwendet werden, um zu bewerten, ob Gold, Silber, Kupfer und andere Metalle mit den pyrithaltigen Intervallen assoziiert sind, sowie die geochemische Bedeutung und Verteilung des Alterations- und Sulfidsystems zu bestimmen.
Die geologischen Informationen aus MON-ELV-02 werden in das dreidimensionale geologische Modell von Montero integriert, um die Lage, Ausrichtung und Abfolge der nachfolgenden Bohrlöcher zu verfeinern. Das Modell wird kontinuierlich aktualisiert, sobald geologische Protokolle, tragbare RFA-Screenings und Laboranalyseergebnisse vorliegen. Die Bohrungen beim nächsten Loch, MON-ELV-03, haben bereits begonnen.
Montero Mining and Exploration Ltd. ist ein kanadisches Explorationsunternehmen mit Fokus auf Gold- und Kupferexploration in Chile. Das Unternehmen hält eine 100-prozentige Beteiligung am Kupfer-Molybdän-Projekt Avispa sowie eine Option zum Erwerb der Goldprojekte Elvira und Potrero im Maricunga-Goldgürtel. Montero ist an der TSX Venture Exchange unter dem Symbol MON notiert und hat 8.453.833 Stammaktien im Umlauf.

