Mobilfunkindustrie plant 6G-Netz für die Zukunft
Nächste Mobilfunkgeneration soll noch schneller und zuverlässiger sein und KI nutzen.

Die Mobilfunkbranche plant bereits den Nachfolger des 5G-Netzes: 6G soll noch schneller und zuverlässiger sein und seine Kapazitäten selbst verwalten können. Um die hohen Datengeschwindigkeiten zu erreichen, braucht es viel kleinere Funkzellen als die Vorgängernetze. Auch Satelliten sollen eine Rolle spielen.
Der Ausbau des 5G-Netzes schreitet voran, doch die Abdeckung der Fläche bleibt weiterhin ein Problem. Sebastian Luther von AVM betont jedoch, dass die Mobilfunkgeschwindigkeit in manchen Gebieten sogar besser sei als bei Festnetzanschlüssen. Hersteller wie AVM präsentieren auf dem Mobile World Congress in Barcelona Geräte, die das Mobilfunknetz empfangen und in ein Internet-Signal umwandeln können.
Neben der privaten Kundschaft profitiert auch die Industrie von 5G: Eine zuverlässige Datenübertragung ist besonders wichtig, damit zum Beispiel Roboter nicht ausfallen. Sogenanntes Slicing soll dabei helfen, ein Teil des Mobilfunknetzes wird abgetrennt und reserviert.
Die nächste Netzgeneration, 6G, soll noch schneller werden und seine Kapazitäten selbst verwalten können. Thilo Heckmann von Telefonica Deutschland spricht von einem intelligenten Netz, das Künstliche Intelligenz als Steuerungselement einbezieht. Um die hohen Datengeschwindigkeiten zu erreichen, braucht es jedoch viel kleinere Funkzellen als bei den Vorgängernetzen. Satelliten sollen bei der Datenübertragung helfen.
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Zur AktienanalyseAllerdings ist 6G noch Zukunftsmusik und wird frühestens im Jahr 2030 starten. Bis dahin müssen jedoch auch die Herausforderungen bei der Abdeckung und der Geschwindigkeit des 5G-Netzes weiterhin angegangen werden, um die Bedürfnisse der privaten Kunden und der Industrie zu erfüllen.


