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Mitsubishi Motors ruft 108.000 Fahrzeuge in den USA zurück

Defekte Gasdruckfedern an der Heckklappe gefährden Fahrzeuginsassen – Outlander-Modelle betroffen, Reparatur kostenlos.

Mitsubishi Motors ruft 108.000 Fahrzeuge in den USA zurück

Mitsubishi Motors hat in den USA einen Rückruf für insgesamt 108.046 Fahrzeuge eingeleitet. Grund dafür sind mögliche Sicherheitsprobleme an der Heckklappe, die das Verletzungsrisiko für Fahrzeugnutzer erheblich erhöhen können. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) gab den Rückruf am Freitag, dem 24. April, offiziell bekannt.

Konkret besteht das Problem darin, dass ein gebrochener Gasfederzylinder dazu führen kann, dass die Heckklappe unerwartet herabfällt. Eine unkontrolliert absinkende Heckklappe stellt eine ernsthafte Gefahr für Personen dar, die sich im Bereich des Fahrzeughecks befinden – etwa beim Be- oder Entladen des Kofferraums.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Laut NHTSA betrifft der Rückruf bestimmte Modelle des Outlander sowie des Outlander Hybrid, beides beliebte SUV-Modelle aus dem Hause Mitsubishi Motors. Genaue Baujahre oder weitere Modelldetails wurden in der Mitteilung der Behörde nicht spezifiziert.

Der Outlander zählt zu den meistverkauften Modellen von Mitsubishi und ist auch auf dem deutschen und europäischen Markt verbreitet. Für betroffene Fahrzeughalter in den USA ist die Reparatur kostenfrei: Mitsubishi Motors wird die linken und rechten Gasdruckfedern der Heckklappe auf Kosten des Herstellers ersetzen, wie die NHTSA mitteilte.

Rückrufe als wichtiges Sicherheitsinstrument

Fahrzeugrückrufe sind in der Automobilindustrie ein gängiges und gesetzlich geregeltes Instrument, um Sicherheitsmängel zu beheben, bevor es zu Unfällen oder Verletzungen kommt. Die NHTSA überwacht als zuständige US-Bundesbehörde die Fahrzeugsicherheit und koordiniert solche Rückrufaktionen. Hersteller sind verpflichtet, erkannte Mängel zu melden und betroffene Fahrzeuge auf eigene Kosten zu reparieren.

Für deutsche Mitsubishi-Fahrer besteht derzeit kein unmittelbarer Handlungsbedarf, da sich der aktuelle Rückruf ausschließlich auf den US-amerikanischen Markt bezieht. Ob ähnliche Maßnahmen auch für Europa oder Deutschland eingeleitet werden, ist der vorliegenden Mitteilung nicht zu entnehmen. Betroffene Fahrzeughalter in den USA sollten Kontakt mit ihrem Mitsubishi-Händler aufnehmen, um einen kostenlosen Reparaturtermin zu vereinbaren.

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