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Mit Iron Condor 44 Prozent Rendite bei seitwärtslaufender Uber-Aktie erzielen

Trotz starker Umsatzprognosen schwächelt die Uber-Aktie – eine Optionsstrategie könnte Anlegern jetzt 44 Prozent Rendite bringen.

Mit Iron Condor 44 Prozent Rendite bei seitwärtslaufender Uber-Aktie erzielen

Die Aktie von Uber (UBER) zeigt sich derzeit schwach – und das, obwohl das Unternehmen mit starken Umsatzprognosen aufwarten kann. Für Anleger, die auf eine anhaltende Seitwärtsbewegung setzen, eröffnet diese Situation eine interessante Möglichkeit: Mit einer sogenannten Iron-Condor-Optionsstrategie lässt sich laut Investor's Business Daily eine Rendite von bis zu 44 Prozent erzielen.

Die Diskrepanz zwischen den positiven Fundamentaldaten und der schwachen Kursentwicklung ist bemerkenswert. Offenbar reichen selbst solide Umsatzaussichten derzeit nicht aus, um die Uber-Aktie nachhaltig nach oben zu treiben. Stattdessen deutet die technische Lage darauf hin, dass das Papier in den kommenden Wochen in einer engen Handelsspanne verharren könnte.

Was ist ein Iron Condor?

Der Iron Condor ist eine fortgeschrittene Optionsstrategie, die dann Gewinne abwirft, wenn eine Aktie seitwärts tendiert und die Volatilität niedrig bleibt. Die Strategie kombiniert dabei zwei Optionspaare – einen Call-Spread und einen Put-Spread – und profitiert davon, dass der Kurs des Basiswerts innerhalb einer definierten Spanne bleibt. Für Anleger, die weder stark steigende noch stark fallende Kurse erwarten, ist der Iron Condor ein bewährtes Instrument.

Im Gegensatz zu klassischen Kauf- oder Verkaufsstrategien setzt der Iron Condor nicht auf eine klare Richtungsbewegung, sondern auf Stillstand. Je geringer die Kursschwankungen, desto mehr profitiert der Anleger vom Zeitwertverlust der Optionen – ein Effekt, der im Fachjargon als „Theta-Decay" bekannt ist.

Starke Unterstützung bei 69 bis 70 US-Dollar

Im Aktienchart von Uber zeigt sich laut der Analyse eine starke Unterstützungszone im Bereich von 69 bis 70 US-Dollar. Diese technische Marke ist für die Konstruktion des Iron Condors von zentraler Bedeutung, da sie die untere Grenze der erwarteten Handelsspanne definiert. Solange der Kurs oberhalb dieser Zone bleibt, sind die Voraussetzungen für die Strategie grundsätzlich gegeben.

Für deutsche Privatanleger ist der Handel mit Optionen auf US-amerikanische Einzelaktien über verschiedene Broker zugänglich, erfordert jedoch entsprechende Kenntnisse und Handelserfahrung. Optionsstrategien wie der Iron Condor gelten als komplexe Finanzinstrumente und sind mit spezifischen Risiken verbunden – insbesondere dann, wenn der Kurs unerwartet stark aus der definierten Spanne ausbricht.

Die aktuelle Situation bei Uber verdeutlicht, dass Seitwärtsphasen an der Börse nicht zwangsläufig bedeuten, dass Anleger keine Rendite erzielen können. Wer die richtigen Instrumente kennt und die technische Lage korrekt einschätzt, kann auch in ruhigen Marktphasen attraktive Erträge erwirtschaften. Die genannte Rendite von 44 Prozent setzt jedoch voraus, dass die Aktie tatsächlich innerhalb der erwarteten Spanne bleibt und die Volatilität moderat bleibt.

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