Mira Muratis KI-Startup sichert sich Nvidia-Investment und Chip-Deal
Thinking Machines Lab erhält Kapital von Nvidia und mindestens ein Gigawatt Rechenleistung der nächsten Chip-Generation.
Das KI-Startup Thinking Machines Lab hat eine bedeutende Partnerschaft mit dem Chiphersteller Nvidia besiegelt. Das Unternehmen, das von der ehemaligen OpenAI-Technologiechefin Mira Murati im vergangenen Jahr gegründet wurde, erhält eine Investition von Nvidia sowie Zugang zu massiver Rechenkapazität. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden bislang nicht offengelegt.
Konkret wird Thinking Machines ab Anfang 2026 Nvidias kommende Vera-Rubin-Systeme einsetzen – und zwar in einem Umfang von mindestens einem Gigawatt an Prozessorleistung. Diese Rechenkapazität soll primär für das Training eigener KI-Modelle genutzt werden. Branchenexperten zufolge handelt es sich bei einem Gigawatt um eine außerordentlich hohe Rechenleistung, die sonst nur großen Technologiekonzernen zur Verfügung steht.
Mira Murati als Schlüsselfigur der KI-Branche
Mira Murati gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im globalen KI-Sektor. Als ehemalige Chief Technology Officer von OpenAI war sie maßgeblich an der Entwicklung von ChatGPT beteiligt, bevor sie das Unternehmen im Jahr 2024 verließ und Thinking Machines Lab gründete. Ihr Startup zählt damit zu den am stärksten beachteten Neugründungen im KI-Bereich.
Die Vera-Rubin-Architektur stellt Nvidias nächste Generation an KI-Beschleunigern dar und gilt als Nachfolger der aktuellen Blackwell-Chips. Die Vereinbarung unterstreicht Nvidias Strategie, vielversprechende KI-Startups frühzeitig an die eigene Hardware-Plattform zu binden. Für Nvidia bedeutet der Deal gleichzeitig eine gesicherte Abnahme erheblicher Chip-Kontingente.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Investoren und Beobachter des KI-Marktes verdeutlicht diese Partnerschaft den anhaltenden Boom bei KI-Infrastruktur. Die Nachfrage nach Hochleistungs-Chips für das Training großer Sprachmodelle bleibt ungebrochen hoch. Nvidia festigt damit seine dominante Stellung als bevorzugter Hardware-Lieferant für KI-Entwickler weltweit.


