Milliarden-Gewinnsprung bei Meta
Trotz massiver Entlassungen verzeichnet Meta beeindruckende Geschäftszahlen und plant Investitionen

Meta, ehemals Facebook, vermeldet beeindruckende Geschäftszahlen nach massiven Entlassungen. Der Nettogewinn stieg um 164 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. CEO Mark Zuckerberg kündigt verstärkte Investitionen in Künstliche Intelligenz an, während das Metaversum weiterhin Priorität hat. Trotz Verlusten von 3,74 Milliarden Dollar in der Reality Labs-Einheit bleibt Zuckerberg zuversichtlich.
Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 34,1 Milliarden Dollar, was die Erwartungen übertraf. Hauptsächlich das Werbegeschäft trug dazu bei, wobei neue KI-basierte Technologien die Einnahmen ankurbelten. Zuckerberg beabsichtigt, KI zum wichtigsten Investitionsbereich im Jahr 2024 zu machen. Die Entlassungswelle führte zu einem Rückgang der Mitarbeiterzahl um 24 Prozent auf rund 66.000 Beschäftigte.
Meta plant weiterhin im Metaversum zu expandieren, obwohl die Reality Labs-Einheit hohe Verluste verzeichnet. Die neue Quest 3-VR-Brille soll das Unternehmen voranbringen. Trotzdem wird erwartet, dass die Verluste in diesem Bereich weiter steigen werden. Die hohe Nutzerbeteiligung über die Meta-App-Familie beeindruckt Analysten, da 3,96 Milliarden Menschen mindestens einmal im Monat und 3,14 Milliarden Menschen mindestens einmal täglich auf die Plattformen zugreifen. Threads, Meta's Twitter-Alternative, verzeichnet monatlich 100 Millionen aktive Nutzer.
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