Microsoft investiert 10 Milliarden Dollar in japanische KI-Infrastruktur
Der US-Technologieriese baut bis 2029 Rechenzentren in Japan massiv aus – gemeinsam mit SoftBank und weiteren Partnern.

Microsoft plant eine Investition von rund 10 Milliarden US-Dollar in Japan bis zum Jahr 2029. Im Mittelpunkt steht der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur, um der wachsenden Nachfrage nach Datensouveränität gerecht zu werden. Dies berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei am Freitag.
Dem Bericht zufolge kooperiert Microsoft dabei mit der SoftBank Group sowie Sakura Internet Inc. Gemeinsam soll eine KI-orientierte Dateninfrastruktur im Inland aufgebaut werden, die an Microsofts Azure-Cloud-Plattform angebunden ist. Dadurch soll die Datenverarbeitung vollständig innerhalb Japans verbleiben – ein zentrales Anliegen vieler Regierungen und Unternehmen weltweit.
Microsoft-Präsident Brad Smith traf bei seinem Besuch in Tokio mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zusammen, wie Nikkei weiter berichtete. Die geplante Investition würde eine der größten Rechenzentrumsankündigungen eines ausländischen Betreibers in Japan darstellen.
Ausbau von KI-Kapazitäten und Entwicklerförderung
Microsoft plant zudem, Standorte in Ost- und Westjapan mit modernsten KI-Chips und entsprechender Hardware auszustatten. Damit sollen anspruchsvolle Rechenlasten sowie autonome KI-Agenten unterstützt werden. Der Schritt unterstreicht Microsofts Strategie, seine globale KI-Infrastruktur gezielt in strategisch wichtigen Märkten zu stärken.
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Zur AktienanalyseDarüber hinaus will Microsoft mit fünf japanischen Partnern zusammenarbeiten, darunter der Industriekonzern Hitachi. Bis 2030 sollen gemeinsam eine Million Entwickler ausgebildet werden. Zusätzlich ist eine engere Kooperation im Bereich Cybersicherheit mit japanischen Regierungsbehörden geplant.
Für Anleger verdeutlicht die Ankündigung Microsofts anhaltend hohe Investitionsbereitschaft im KI-Bereich. Der Konzern setzt damit seinen globalen Expansionskurs fort und positioniert sich als zentraler Infrastrukturpartner für Regierungen und Unternehmen in Asien.


