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Microsoft findet Malware auf seinen Systemen

Der Angriff soll mit der Attacke auf US-Regierungsbehörden von Mitte Dezember zusammenhängen.

Microsoft findet Malware auf seinen Systemen

Microsoft Corp (NASDAQ:MSFT) hat mitgeteilt, dass in den Systemen des Unternehmens bösartige Software gefunden wurde, die mit einer Hacking-Kampagne in Verbindung steht, die von US-Behörden letzte Woche bekannt gegeben wurde. Damit reiht sich ein führendes Tech-Unternehmen in die lange Liste von Regierungsbehörden ein, die angegriffen wurden. Das Unternehmen verwendet Orion, eine weit verbreitete Netzwerkmanagement-Software der SolarWinds Corp, die von russischen Angreifern genutzt wurde, um kritische US-Behörden zu hacken. Das in Redmond, Washington, ansässige Unternehmen hat seine Produkte laut Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, für Angriffe eingesetzt. Am Donnerstag hat die US National Security Agency ein "Cybersecurity Advisory" herausgegeben, in dem erklärt wird, wie Hacker einige der Cloud-Dienste von Microsoft Azure kompromittiert haben.Das Advisory wies Nutzer an, ihre Systeme zu sichern. Ein Microsoft-Sprecher sagte, man habe festgestellt, dass die Systeme des Unternehmens nicht für Angriffe auf andere genutzt worden seien. Der Sprecher fügte hinzu, dass Microsoft, wie die meisten SolarWinds-Kunden, aktiv nach Indikatoren des Akteurs gesucht hat und sie bösartige SolarWinds-Binaries in ihrem System entdeckt haben, die sie isoliert und entfernt haben. Eine mit der Hacking-Angelegenheit vertraute Quelle sagte, dass die Akteure Microsoft-Cloud-Dienste nutzten, aber die Unternehmensinfrastruktur des Unternehmens vermieden. Obwohl Microsoft nicht auf die Technik reagiert hat, gab eine mit der Angelegenheit vertraute Person an, dass das Department of Homeland Security (DHS) Microsoft nicht als den Hauptweg für eine weitere Infektion sieht. Nach Angaben des DHS und von Microsoft haben die Hacker mehrere Einbruchsmethoden verwendet, die noch untersucht werden. Zu den gehackten Einrichtungen gehört auch das US-Energieministerium, das angab, dass sich Hacker Zugang zu seinem Netzwerk verschafft hätten. Zuvor hatte politico berichtet, dass auch die National Nuclear Security Administration Ziel des Hackerangriffs war. Eine Sprecherin des Energieministeriums sagte, dass die Malware nur auf das Unternehmensnetzwerk beschränkt war und die nationale Sicherheit der USA, zu der auch die NNSA gehört, nicht beeinträchtigt wurde. Interessanterweise haben die Hacker nicht nur die Netzwerkmanagement-Software SolarWinds beschädigt, sondern auch andere Techniken eingesetzt. Die Hacker überwachten E-Mails und andere Informationen innerhalb der YS-Abteilungen von State, Defence, Treasury, Commerce und Homeland Security.

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