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Microsoft-Aktie: Warum das Momentum nach Quartalszahlen anhält

Trotz zwei aufeinanderfolgender Verlusttage sehen Experten den bullishen Aufwärtstrend bei Microsoft (MSFT) als intakt an.

Microsoft-Aktie: Warum das Momentum nach Quartalszahlen anhält

Die Microsoft-Aktie (MSFT) hat zuletzt zwei aufeinanderfolgende Verlusttage verzeichnet – doch Marktexperten sehen darin keinen Grund zur Sorge. Vielmehr sprechen technische Signale dafür, dass der positive Aufwärtstrend des Technologieriesen weiter intakt bleibt und sich fortsetzen dürfte.

David Keller, Präsident und Chefstratege bei Sierra Alpha Research, äußerte sich im Podcast „Investing with IBD" von Investor's Business Daily klar bullish zur weiteren Kursentwicklung von Microsoft. Keller betonte, dass der übergeordnete Aufwärtstrend für die MSFT-Aktie trotz der kurzfristigen Schwäche ungebrochen sei.

Technisches Signal: Cup-Formation abgeschlossen

Ein zentrales Argument für die positive Einschätzung liefert die Chartanalyse. Die Microsoft-Aktie schloss kürzlich eine 41-tägige Cup-Formation in ihrem Kursverlauf ab. Diese Chartformation gilt unter technischen Analysten als klassisches Kaufsignal und deutet häufig auf eine bevorstehende Aufwärtsbewegung hin.

Die sogenannte Cup-Formation – auf Deutsch auch „Tassenformation" genannt – beschreibt ein U-förmiges Kursmuster, das sich über mehrere Wochen oder Monate entwickelt. Anleger interpretieren den Abschluss einer solchen Formation in der Regel als Hinweis darauf, dass eine Aktie nach einer Konsolidierungsphase wieder Fahrt aufnehmen könnte.

Kurzfristige Schwäche als normale Konsolidierung

Kurzfristige Rücksetzer wie die jüngsten zwei Verlusttage sind im Kontext eines übergeordneten Aufwärtstrends keine Seltenheit. Erfahrene Marktteilnehmer bezeichnen solche Bewegungen oft als gesunde Konsolidierung, die einem weiteren Kursanstieg vorausgehen kann. Entscheidend ist dabei, ob die übergeordnete Trendstruktur intakt bleibt – was laut Keller bei Microsoft der Fall ist.

Microsoft gehört zu den größten börsennotierten Unternehmen der Welt und ist im US-amerikanischen Technologieindex Nasdaq sowie im S&P 500 stark gewichtet. Für deutsche Privatanleger ist die MSFT-Aktie daher auch indirekt über viele ETFs und Fonds relevant, die diese Indizes abbilden.

Die Einschätzung von Sierra Alpha Research unterstreicht, dass trotz kurzfristiger Volatilität das strukturelle Bild für Microsoft aus technischer Sicht positiv bleibt. Anleger, die auf Momentum-Strategien setzen, dürften die abgeschlossene Cup-Formation und die Experteneinschätzung aufmerksam verfolgen.

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