Michael-Jackson-Biopic erzielt 217 Millionen Dollar Starterfolg weltweit
Trotz vernichtender Kritiken und heftiger Debatten strömten Fans des „King of Pop" massenhaft in die Kinos.

Das neue Biopic über Michael Jackson hat zum Eröffnungswochenende weltweit 217 Millionen US-Dollar eingespielt. Dieses Ergebnis ist bemerkenswert – denn der Film erntete vernichtende Kritiken und steht im Zentrum heftiger Debatten. Dennoch ließ sich die treue Fangemeinde des „King of Pop" davon nicht abhalten.
Fast 17 Jahre nach dem Tod von Michael Jackson im Jahr 2009 zeigt sich: Die Anziehungskraft des Popstars ist ungebrochen. Trotz jahrelanger Kontroversen rund um Vorwürfe des sexuellen Kindesmissbrauchs zog das Biopic Millionen von Zuschauern in die Kinos. Der kommerzielle Erfolg des Films belegt eindrucksvoll, wie tief Jackson in der Popkultur verwurzelt bleibt.
Kontroversen bremsen den Kassenerfolg nicht
Der Film sieht sich gleich auf mehreren Fronten mit Kritik konfrontiert. Einerseits vergaben Filmkritiker schlechte Bewertungen, andererseits entbrannte eine öffentliche Debatte darüber, was in dem Biopic ausgelassen wurde. Viele Beobachter bemängeln, dass die langjährigen Vorwürfe gegen Jackson im Film keine ausreichende Berücksichtigung finden.
Dennoch zeigen die Einspielergebnisse des Eröffnungswochenendes, dass ein großes Publikum bereit ist, zwischen dem Künstler und den Kontroversen um seine Person zu trennen. Die Legionen von Jackson-Fans weltweit haben dem Film einen der stärksten Starts der jüngeren Kinogeschichte beschert. Ob dieser Schwung anhält, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Jacksons Vermächtnis bleibt gespalten
Michael Jackson gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten. Sein Tod im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren erschütterte die Welt, und sein musikalisches Erbe wird bis heute gefeiert. Gleichzeitig haben Dokumentationen wie „Leaving Neverland" aus dem Jahr 2019 die Diskussion über die Vorwürfe gegen ihn neu entfacht und die öffentliche Wahrnehmung nachhaltig beeinflusst.
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Zur AktienanalyseDas Biopic bewegt sich damit in einem gesellschaftlich hochsensiblen Spannungsfeld. Auf der einen Seite steht die unbestrittene musikalische Leistung Jacksons, auf der anderen die schwerwiegenden Anschuldigungen, die sein Bild bis heute belasten. Dass der Film trotz dieses Umfelds und trotz schlechter Kritiken einen derart starken Kinostart hinlegt, ist aus Sicht der Unterhaltungsindustrie ein außergewöhnliches Phänomen.
Für die Filmbranche ist das Ergebnis des Eröffnungswochenendes ein klares Signal: Biopics über Musiklegenden können trotz kontroverser Rahmenbedingungen kommerziell sehr erfolgreich sein. Der weltweite Einspielbetrag von 217 Millionen Dollar bis Samstag des Startwochenendes dürfte die Produzenten zufriedenstellen – und die Debatte über das Vermächtnis des „King of Pop" weiter befeuern.


