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Mexiko startet USMCA-Gespräche mit Kanada im Mai

Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard kündigt Überprüfungsgespräche zum nordamerikanischen Handelsabkommen für Anfang Mai an.

Mexiko startet USMCA-Gespräche mit Kanada im Mai

Mexiko wird Anfang Mai offizielle Gespräche mit Kanada über die Überprüfung des USMCA-Handelsabkommens aufnehmen. Das kündigte Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard am Montag an. Das Abkommen regelt den Handel zwischen den drei nordamerikanischen Ländern USA, Mexiko und Kanada.

Ebrard betonte dabei ausdrücklich, dass Mexiko den trilateralen Charakter des Abkommens beibehalten möchte. Alle drei Länder sollen gleichberechtigt an den Verhandlungen beteiligt sein. Gleichzeitig räumte der Minister ein, dass noch Ungewissheit darüber bestehe, wann die USA und Kanada ihrerseits eigene bilaterale Gespräche aufnehmen werden.

Hintergrund: USMCA als NAFTA-Nachfolger

Das USMCA trat im Jahr 2020 in Kraft und ersetzte das seit 1994 geltende Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA. Es regelt Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen den drei größten Volkswirtschaften Nordamerikas. Für Deutschland und Europa ist das Abkommen von Bedeutung, da viele europäische Unternehmen Produktionsstätten in der Region unterhalten und vom reibungslosen Warenaustausch profitieren.

Die Überprüfung des Abkommens ist vertraglich vorgesehen und soll sicherstellen, dass die Regelungen weiterhin den wirtschaftlichen Realitäten entsprechen. Angesichts der aktuellen Handelsspannungen zwischen den USA und ihren Nachbarländern kommt diesen Gesprächen besondere Bedeutung zu. Mexiko signalisiert mit dem frühen Gesprächsbeginn seinen Willen zur aktiven Mitgestaltung.

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