Metas KI-Modell „Watermelon" holt zu OpenAIs GPT-5 auf
Laut Metas Superintelligenz-Chef Alexandr Wang hat das kommende Modell „Watermelon" zum OpenAI-Flaggschiff GPT-5 aufgeschlossen.

Das kommende KI-Modell von Meta Platforms hat laut internen Aussagen zur Spitzenkonkurrenz aufgeholt. Alexandr Wang, der Superintelligenz-Chef von Meta, erklärte in einer Betriebsversammlung, dass das neue Modell mit dem Codenamen „Watermelon" zum Flaggschiff-Modell GPT-5 von OpenAI aufgeschlossen habe. Dies berichtete Business Insider am Freitag unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen.
Auf welche konkreten Benchmarks sich Wang bei seiner Einschätzung bezog, war zunächst nicht klar. Die Aussage ist dennoch bemerkenswert, da Meta im KI-Wettbewerb lange Zeit als Nachzügler galt – trotz massiver Investitionen in Chips, Rechenzentren und die Gewinnung von Spitzenkräften aus der Branche.
Metas schwieriger Weg an die KI-Spitze
Meta hinkte den KI-Angeboten von OpenAI und Anthropic lange Zeit hinterher. Im April hatte das Unternehmen sein Modell „Muse Spark" veröffentlicht, das in Benchmarks zwar solide Ergebnisse erzielte, aber dennoch hinter den Konkurrenzprodukten zurückblieb. Der Rückstand gegenüber den führenden Anbietern war trotz der milliardenschweren Investitionen des Konzerns spürbar.
Das Unternehmen hat den Ausbau seiner KI-Angebote zuletzt aggressiv vorangetrieben. CEO Mark Zuckerberg überwacht die Entwicklung persönlich und misst dem Bereich offensichtlich höchste strategische Priorität bei. Zuckerberg hatte Wang im vergangenen Jahr eingestellt, um die KI-Sparte von Meta zu leiten – ein klares Signal, dass der Konzern den Rückstand gegenüber OpenAI und Anthropic gezielt aufholen will.
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Zur AktienanalyseSollte sich die Einschätzung von Wang in unabhängigen Benchmarks bestätigen, wäre dies ein bedeutender Meilenstein für Meta. Der Konzern würde damit erstmals ernsthaft in die Riege der führenden KI-Anbieter vorstoßen – ein Markt, der von OpenAI und Google dominiert wird. Für Anleger der Meta-Aktie (NASDAQ: Meta) könnte ein wettbewerbsfähiges Spitzenmodell die Bewertung des KI-Geschäfts deutlich stärken.
Der Codename „Watermelon" deutet darauf hin, dass das Modell noch nicht offiziell angekündigt wurde. Wann Meta das neue Modell öffentlich vorstellen wird, ist bislang nicht bekannt. Die Aussagen Wangs auf der internen Betriebsversammlung geben jedoch einen seltenen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand und die Ambitionen des Unternehmens im hart umkämpften KI-Markt.


