ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Meta und Microsoft: Zwei günstige KI-Aktien im Kursrücksetzer

Trotz starker Wachstumszahlen werden Meta Platforms und Microsoft aktuell zu ungewöhnlich niedrigen Bewertungen gehandelt – eine seltene Chance für KI-Investoren.

Meta und Microsoft: Zwei günstige KI-Aktien im Kursrücksetzer

„Spottbillig" und „Künstliche Intelligenz" – diese beiden Begriffe fallen selten im selben Satz. Im KI-Sektor dominieren häufig überhöhte Bewertungen, und echte Substanzwerte sind schwer zu finden. Dennoch gibt es laut Analysten von The Motley Fool zwei Kandidaten, die Anleger derzeit direkt vor der Nase haben: Meta Platforms und Microsoft. Beide Aktien vereinen starkes Wachstum mit vergleichsweise günstigen Bewertungskennzahlen.

Meta Platforms: Vom Metaverse zur KI-Plattform

Meta Platforms ist vielen deutschen Anlegern vor allem als Facebook bekannt. Das Unternehmen änderte seinen Namen 2021, um seine Ambitionen im Bereich Metaverse zu unterstreichen – ein Plan, der letztlich nicht wie erhofft aufging. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse könnten jedoch die KI-Strategie des Konzerns maßgeblich beeinflussen.

Meta investiert derzeit in mehrere KI-Projekte gleichzeitig. Dazu gehört ein ambitioniertes Vorhaben, der breiten Masse eine Superintelligenz-Plattform zugänglich zu machen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an KI-Smartglasses – einem Produkt, das einen völlig neuen Formfaktor für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz etablieren könnte.

Bereits heute zeigt der KI-Einsatz bei Meta messbare Ergebnisse. Das Unternehmen nutzt KI, um die Werbeplattformen auf seinen Social-Media-Seiten zu optimieren – mit beeindruckendem Erfolg. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 33 Prozent. Das ist ein bemerkenswertes Wachstum für ein so reifes Unternehmen wie Meta. Trotz dieser starken Dynamik wird die Aktie gemessen an Forward-KGV und weiteren Kennzahlen zu einer ungewöhnlich niedrigen Bewertung gehandelt. Meta gilt damit als seltene Kombination aus Wachstum und Substanz.

Microsoft: Kaputte Aktie, intaktes Geschäftsmodell

Microsoft hingegen hat im Jahr 2026 bislang über 10 Prozent seines Börsenwerts verloren – während die meisten Wettbewerber im KI-Bereich zweistellige Zuwächse verzeichneten. Auf den ersten Blick könnte das auf fundamentale Probleme hindeuten. Analysten sehen darin jedoch eher eine „kaputte Aktie" als ein kaputtes Geschäftsmodell.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im jüngsten Geschäftsquartal stieg der Gesamtumsatz von Microsoft um 18 Prozent. Noch beeindruckender ist das KI-Geschäft: Die jährliche Run-Rate kletterte im Jahresvergleich um 123 Prozent auf 37 Milliarden US-Dollar. Das zeigt, wie rasant die KI-Sparte des Konzerns wächst.

Ein weiterer Wachstumstreiber ist die Cloud-Computing-Plattform Azure. Sie verzeichnete im vergangenen Quartal ein Wachstum von 40 Prozent. Da die globale Nachfrage nach KI-Rechenleistung weiter zunimmt, dürfte diese erhöhte Wachstumsrate noch einige Zeit anhalten. Das macht Microsoft zu einem nahezu verlässlichen Kandidaten für anhaltend zweistellige Wachstumsraten.

Trotz dieser starken operativen Entwicklung ist die Microsoft-Aktie auf einem historisch niedrigen Bewertungsniveau. Gemessen am Forward-KGV war sie in den vergangenen drei Jahren nicht mehr so günstig. Auch beim Kurs-Cashflow-Verhältnis auf Basis des operativen Cashflows war die Aktie seit 2019 nicht mehr so preiswert bewertet. Für langfristig orientierte Anleger könnte der aktuelle Kursrücksetzer daher eine attraktive Einstiegsgelegenheit darstellen – bevor eine mögliche Erholung einsetzt und die Bewertungslücke wieder schließt.

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